5 Pt. |. Grifen
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Das Scasvich frist sich überdieß meistens auf dea Wiesoa im Frähjahr faul;
Die Nachweideim Herbst ist den Wiesen minder nadfgeilig, wohl aber dem Schafvich, und es solt also nur das Rindvieh dieselbe genießen,
64:: 568. Winterfätterung der E Jase. 43%
Ein bisher noh viel zu wenig anerkannter wichtiger ökonomischer Grundsaß üst der: vaß das Vieh das ganze Zahrhindurch eine gleicgmäzige Fütterung erhalten soll.
- Wer 3, B. seine Kühe den Sommer über reichlich ie rf und im Winker darben läßt, der verdirbt sie, und dieß ist eine Hauptursache„ da B jol<e Küuie auh bey der reihlichsten Sommerfütterung schlecht melfen.
So ist es auch“ mit den Schafen, Den Sommer über finden fiz mehren- theils hinlängliche Nahrung auf der Weide, aber sobald das Gras zu wachsen aufysr?, fängt meistens die Hunger- und Kummer- Zeit an, und gerade in der Weriode, wo das Schafvieh am besten genährt werden sollte. Dies gilt nicht„ nur von Schäfer eyen wo die in dieser Instruktion beschriebene Behandlung im Wesenklichsten in Anwendung i, und daher die Lämmer im Winter fallen= sondern auch von Ah andern, wo diese erst zu Anfang des Frühlinas geboren werden, wd9 also doch die Mütter im Winter iar? trächtig sind und ebenfalls reichlicher Nahrung bedürfen,
Was läßt sich nun aber für ein Nuten vom Shafviely) erwarten, wenn e8 den Winter über hungern muß? was kann nan sich da für eine NahzuhHt und für Fortschrite ke in der Veredlung versprechen?
Dieser Punkt, ferner das Weiden 2 500 Zeit und die Nachläßigkeit und Sorg= losigkeit dabey=-- dieß ist es 8, wogegen bey der Sh ih tr. am meitten gesündigt wird, = darin ist die Ursache zu saßen, warum auf den meisten Herrschaften die Schafzucht, wennmanstirengökonomisch rehnet, sowenig oder gat keinen Fei men! Ges winn abwirft, im Gegentheil oft noh Schaden dabey horauskommt.
"Und eben darum», weil es ihnen an Erfahrungen darüber ma die wenigsten Landwirthe, was eine sachkundi ige: Behandlung und bejonders eine gute sorg same Pflege des Schafviehs= fur ausgezeichnete Resultate hervorzubringen im Standeist«.
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