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Anleitung zur Veredlung des Schafviehs : nach Grundsätzen, die sich auf Natur und Erfahrung stützen / verfaßt von Rudolph André
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Auf frisch gedüngke Stoppetlfel der darf fein anderes, aks Mast- pie?- d.& Schöpsen und Bravieh, getrieben werden, das no& im nämlichen Jahre verkauft wird denn die Schafe freßen sich von den barauf zu üppig wv: OR enden- Gräsern faul. Zuchtvieh darf darauf durchaus niet cewiid.t niten,

Die FJesündesten Stoppeln zur Weide fär letzteres sind dieder ungedüngten Vepx- sten- Korn- und Hülsenfrucht- Felder, Habersioppeln dürfen nur solange beweidet werden; als der ausgefallene Haber nicht zu keimen anjangt, geschieht dies,[0 muß damit ausz22 set werden, weil'der 40 des frisc<gekeimten Habers bei den Shasen ködtlichen.DurH- fall und Fäulniß erzeugt. Nur erst, wenn ein starker Herbsifreft ibn gekroisen hat oder er dur<s 4 vieh abgeweidet wurde, kaun man aucF das Schafdieh dazu lassea,

zan treibe Anfangs das Vieh auf die magerjten Stoppelseider.und nzch und nach auf die"beßern, Ztr kelchtns zulcht kann man auch die bochliegenden, trockenen Waizenstoppel- Felder abweiden laßen..

Allo feuchten tiefliegenden AeFXer bleiben jedoch vom Schafvieh gänzlich undes:

9," Auch dieabgemähten Kleefel der kann man reF&kt gut von den Schafen. ab» weiden lassen, wenn es mit Vorsicht geschieht. Dazu gehört vorzüglich, daß das Vieh nicht hungrig auf diefelben getrieben, sondern ihm. vorher ein Morgenfutter zu Hause gegeben=- und daß es zu keiner andern Zeit auf das Kleefeld getrieben wird- VE wenn. daßfelbe gänzlich fro>en ist. Dabey muß. das Vieh stets während des Weidens in n.äßiger Bew egung erhalten und nicht zulange in einemfort auf dem Klee gcilaßen werden. Das Beweiden der Wiesen im Frühjahr und Herbst(das sogenannke Vo-und Nachweiden) mit Schafen ist meistens sowohl diesen als den Wiesen höchst nachthei- lig. D '-Was das Vorweidenim Frühjahr betrifft, so soll dieses ni e Statt Haben, Die Wi esen sind zu diescr Zeit meistens noch feucht, das Vieh zerknetet also dea Boden, der dann, wenn er tro Enet, zu fesi wird.- Nächstdem ist das Frühjahr diejenige Jahrszeit, die dem Grasw u<s am günstigsten ist. Werden nun die ersien Keime. abge- freßen, so muß das Gras no einmal keimen- oft werden sie zweimal vernichtet, und die Gräser werden, da erst der 2?te Trieb heranwachsen kann, im Wachsthum schr zurüFbgeh al: tenz die günstige Jahrözeit vergeht, die Winterfeuchtigkeit verliert sich und die behüteten Wiesen geben sc<lechte Exrndten,

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