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Möchte man doh endlich einmal diese Regel sfreng befolgen, und sich Überzeugen, daß ihre Beobachtung das vorzüglichste Mittel sey, das Scafvieh
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gesund und wohl zu erhalten, die bis ißt so große Sterblichkeit unter demseiben zu vew«
hüten und den Schäfereybosiker dadurch vor großem, oft, besonders während der Veredlungszeit, un erse glichen Schaden zu bewahren.
An einem einzigen neblichten, nässen Ta ge wird oft auf der Weide, zumal wenn das Schafvieh ohne ein tro&enes Morgenfutter DEU zu haven, ausge- trieben wurde,== der Grund zu einer früher oder später ausbrechenden Seuche oder EH großen Sterblichkeit, gelegt. Die Vorsicht, an solchen Tagen den S>a en fruh, vor dem Austreiben etwas trockenes zu füttern; darf dahern i e außer Acht gelaßen werden«
Der Herbst besonders ist diejenige Jahrszeit, welche aus obiger Ursache vorzüolic) gefährlich für das Schasvieh ist, wenn es ansgetrieben wird; die Folgen da- von sind- hier um so nahtheiliger, weil, da tm diese Zeit die Schafe trächtig sind ,. beim Ausbrud).der Krankheiten, meistens'Ende Winters, nicht nur das alte Vieh, sondern
uch, und meistens, die Lämmer zu Grunde gehen, oder doch so schwächlich und elend bleiben, daß man späterhin eine Meng? davon ausmerzen muß.
Das Scafvieh kann nan einmal durchaus nicht Näße und Feuchtigkeit ver. kragen, sie ist feiner ganzen Ratur zuwider und es ist eine vergeblihe Mühe-diefe da- xan gewöhnen zu wollen 3 das. lehrt die alljährliche Erfahrung. Es ist ja bekannt ge- nug, daß das. Vieh das beregnete passe Gras unberührt läßt und überhaupt während es dem Regen ausgesest ist, nichts frißt. Nur der größte Hunger kann es dazu bringen, wider seinen Instinkt zu händeln» Warum läßt man es alfo an Regen- und Nebelta2. gen nicht daheim, und.legt ihm wenigstens etwas Stroh vor, von dem es noch überdieß wenig zu sich nehmen wird, da die Schafe das tro>ene Futter verschmähen, so lange die Weidezeit dauert.
Faul-und Wasserfuht, dann die Raude nnd Blattern sind die Krankheiten, die das, in dieser Hinsicht verwahrloste Schafvieh vorzüglich heimsuchen, und in ihren Folgen mit der Pest in den Morgenländern verglicgen werden können. Wie diese unter den Menschen, so wüthen jene unfer den Schafen,= Unter zehn Matken, wo diese Krankhei? ten ausbrechen, ist gewiß neunmal Mangel an Aufsicht: und Pflege, alfo nien'and aaderer, gls das Schäfergesinde und der, die specielle Aufjicht führende Veamtko, daran schuld.
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