Edikt Hoffnung giebt, Deher sieht auch zu erwarten: daß der Staat hiezu durch die Gemeinden, die nöthigen Borkehrungen treffen lassen werde.
Auch sind die Gemeinden selbst durch die Eigenthumsverleihung in den Stand geseßt, zu Verbesserung der Schulzn mehr wie bisher thun zu können, sie find da- zu auch überdies verpflichtet, und ihr eigenes Interesse fordert sie schon dazu auf,
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Unter allen Veränderungen und Unternehmungen, welche seit Jahrhunder--
ten in unserm Staate Statt gefunden haben, ist keine so wichtig, als die wovon hier die Rede ist. Der Verlust, welchen unser Staat durch den letßten Krieg er- litten hat, kann dadurch völlig erseßt werden. E8 ist eine That, welche unsern 'angebeteten Monarchen, auf einen der ersten Pläße in den Jahrbüchern der Welt stellt. Es ist eine große Eroberung, errungen durch kein Blut, sondern durch ruhige Ueberlegung, durch festen Willen, durch Humanität, durch Ueberzeu- gung; in ihrem Gefolge ist keine Familientrauer, keine Umwälzung, sondern ru- hige Freude an welcher Alle Theil nehmen können. Darum wollen wir Alle, Adel, Bürger, Bauern, Tagelöhner, Kaufleute, Professionisten, Künstler, Ge- lehrte, Geistliche, Besoldete, Soldaten, Alte und Junge vereinigt, uns, wenn möglich noch fester an Ihn schließen, an Ihn von dem wir wissen, daß Er gut und gerecht ist; daß Er das Glück, und das Wohlsein Aller will; daß Er darum viel entbehretz an Ihn, der der beste Familien- und Völker- Vater ist, und Ueber- all mit Recht der Borzüglichste genannt wird.= Wir wollen=- wie es guten Kindern ziemt= unsern Bater durch Folgsamkeit, Fleiß und Treue, Seine Sor- gen, Seine Anstrengungen weniger drücend machen. Die Vorsehung wird Ihn uns alsdann lange erhalten, Ihn und Seine Werke seegnen. Sie wird auc< diejenigen Staatsdiener, welche besonders in dieser Angelegenheit so sorgsam, so lebhaft arbeiten, und überhaupt diejenigen die Seine Sorgen lebhaft theilen, und das Gute befördern, seegnen und erhalten. Froh dürfen wir dann einer glüflichen Zukunft entgegen sehen,


