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Dienstsystems auch das bisherige AFerbausystem nicht'an allen Orten das nämliche bleiben kann; und daß man weder hartnäckig auf allen alten Einrichtungen bestehen, noch alles Neue unbedingt annehmen müsse und könae: sie werden ihrerseits alle Hin- dernisse entfernen. 5
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Die Bauern.= Groß ist die Wohlthat, welche ihnen erwiesen wird. Mögen sie keine unnöthigen Hindernisse in den Weg legen. Mögen sie stets an den Monarchen denken, der ihnen ein so glückliches Loos. zubereitete. Mögen sie aber auch nun manche Vorurtheile ablegen, welche man ihnen sonst Schuld giebt.== Wenn sie sich an verständige Menschen wenden. welche es gut mit ihnen meinen; wenn sie überhaupt den guten Rath derselben befolgen„ und sich nicht verleiten lassen, bösen Ratkhgebern zu folgen, sondern sich nöthigenfalls an die Commissionen wenden welche dieserhalb in den Provinzen niedergeseßt werden sollen; so wird sich ihr Wohl- stand bald heben, und sie'werden geachtete Mitgliederdes Staats werden.
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Zuzuziehende Sachverständige. Siemüssen das Ganze sowohl, als die einzelnen Theile im Auge haben. Ihr Gutachten, ihr Rath kann so gut nüßliche als schädliche Folgen haben.= Wenn sie wirklich Sachverständige sind wenn das Vorurcheil keine Gewalt über sie hatz wenn sie darauf sinnen, warum und un- ter welchen Umständen diese oder jene Einrichtung an diesem oder jenem Orte ge- troffen werden muß; wenn sie wissen„ daß und: wie viel weiter viele andere Landwir= the schon sind; sokann es ihnen nicht schwer werden ihre Vorschläge so einzurichten, daß jeder Verlust vermieden werden. kann; ste werden also viel zu Beförderung des Guten beitragen können.
32-: Prediger.== Kein Stand hat so viele Gelegenheit nüßlich zu werden, als die Landprediger-= Wenn sie ihre Muße mit daz" verwenden„ aufmerksam
auf nüßliche Berbesserungen und Versuche, die außerhalb gemacht sind, zu seyn; wenn sie selbige ihren Gemeinden mittheilen, wenn sie selbige zur Nachahmung des Guten reizen; sowerden sie off mehr als durch viele Predigten nüßen. Wirklich haben viele Gemeinden auch ihrem Wohlstand vorzüglich ihren Predigern zu danken. Die Eigenthumsverleihung der Bauerhöfe wird den Predigern aufs neue Gelegenheit gez ben» ihren Gemeinden die Nothwendigkeit zu zeigen, sich der Gnade ihres Königs durch Betriebsamkeit, Folzsamkeit„ Treue, gute Sitten, Fleiß und Vermehrung, ihrer Kenntnisse„ würdig zu machen 3 sie werden sie belehren, daß sie sich nur als= dann bei dem Besitz ihr-r Höfe erhalten- und nüßliche, allgemeingeachtete Staats= mitglieder bleiben können.
Endlich werden die Prediger auch theils selbst, theils burc<h die Schullehrer, durch Jugendunterricht, den Saamen der durch das Edikt ausgestreut ist, sorgfältig pflegen und zum freudigen Wachsthum befördern können. Nur wenn die geistige Cultur zunimmt, werden wir ganz die Früchte erwarten dürfen» zu welchen uns das
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