Periodikum 
Die Feier von Kaisers Geburtstag und der Reichsgründung veranstalten am ... an der Universität Giessen
Entstehung
[Erscheinungsort nicht ermittelbar] Im Digitalisierungsprozess 1915 ; damit Ersch. eingest., 1915-1915
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Allein so wenig wie eine dauernde Heranziehung aller waffen- fähigen Bürger gelang damals schon eine wirklich innere Ver- schmelzung dieser in der Tat grundverschiedenen, ja ent- gegengesetzten Elemente. Es war sogar Boyens Bestreben, ihnen durch die Sonderung von Linie und Landwehr, die nach den Gesetzen von 1814 und 1815 wie zwei besondere Armeen nebeneinanderstanden, eine möglichst scharf ge- trennte Verkörperung zu geben; er war eifrig bemnüht, der Landwehr einen besonderen, von dem der Linie verschie- denen Geist einzuhauchen. Dies wäre nur dann ohne Be- denken gewesen, wenn jeder Landwehrmann durch die gtrenge Schule der Linie während genügend langer Zeit hindurchgegangen wäre. Und in der Tat sollte jeder Wehr- fähige fünf Jahre der Linie und ihrer Kriegsreserve ange- hören und darauf vierzehn lahre dem ersten und zweiten Aufgebot der Landwehr, von denen das erste einen Be- standteil des aktiven Feldheeres bildete, das zweite für Be- satzungszwecke diente. Allein sehr bald reichte die Zahl der aus der Linie übertretenden Mannschaften nicht aus, um die ganz selbständigen Kadres der Landwehr zu füllen, die denen der Linie um das Doppelte überlegen waren und zudem einem eigenen, von dem der Linie getrennten, größtenteils aus Einjährig-Freiwilligen hervorgehenden Offizierkorps unter- standen. Daher mußte eine immer größere Zahl von Rekruten

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