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Die Standesherrn des Grossherzogtums Hessen und ihre Rechtsverhältnisse in Geschichte und Gegenwart / vorgelegt von Gustav Heyer, Gerichtsaccessist in Darmstadt
Entstehung
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Ortenberg(Stadt) zu2³,20) Heuchelheim zu 512,30) Münzenberg(Stadt) zui¹ ⁄¼s,3¹) Hirzenhain, Mittel-Seemen, Nieder-Seemen, Ober-Seemen, Steinberg, Altenfelder Hof.

VIII. Der Fürst zu Solms-Braunfels mit folgenden Besitzungen: ¹²)

Grüningen(Stadt), Hungen(Stadt), Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Güll, Gambach, Griedel, Holzheim, Weckesheim, Langsdorf, Muschenheim, Nieder-Bessingen, Nonnenroth, Röthges, Villingen, Wölfersheim, Obbornhofen, Münzenberg zu ¹5⁄4⁄s,33) Trais-Münzenberg zu.³4)

IX. hDer Fürst zu Solms-Lich und Hohensolms mit folgenden Besitzungen.3⁵)

Lich(Stadt), Ettinghausen, Hattenrod, Münster, Ober-Bessingen, Södel, Ober-Hörgern; Kolnhausen, Albach, Mühlsachsen,(Höfe); Nieder-Weisel, Eber- stadt, Hausen, Os.

X. Der Graf zu Solms-Laubach mit sämtlichen Besitzungen, nämlich: ³⁵)

Laubach(Stadt), Freienseen, Gonterskirchen, IIsdorf(Solms-IIsdorf), Larden- bach, Ruppertsburg, Wetterfeld, Trais-Horloff; Münzenberg zu ¼s,37) Trais- Mün- zenberg zu ⁄4,38) Ober-Seener, Flensunger, Stockhauser(Höfe); Friedrichshütte, Hessenbrücker Hammer, Utphe, Inheiden, Wohnbach.

XI. Der Graf zu Solms-Rödelheim mit folgenden Besitzungen: ³⁹)

Rödelheim(Stadt),¹⁰) Assenheim(Stadt) zu 5012,4¹) Burggräfenrode zu ³,) Praunheim zur Hälfte,4³) Petterweil zur Hälfte,⁴) Nieder-Wöllstadt, Bauernheim, Einartshausen, Feuerbach(bei Friedberg), Ossenheim, Wickstadt, Beinhards-Hof.

XII. Der Graf zu Solms-Wildenfels wegen des Klosters Engelthal, welches 1803 an Leiningen-Westerburg und von diesem an Solms-Wildenfels verkauft wor- den war. ⁴⁵)

Ferner kam das dem Gesamthaus Solms gehörige Kloster Arnsburg unter die hessische Souveränität.

29) war Hanauisch und kam 1810 an Hessen.

30) 712 waren Hanauisch und kamen 1810 an Hessen.

31) Solms-Laubach hatte zu¼s, Solms-Braunfels zu ¹59³4s Anteil und Hanau zu ¹15⁄48. Letzerer kam 1810 an Hessen.

) Dieselben sind aufgeführt in den Beiträgen a. a. O., pag. 17, Winkopp, a. a. O., Bd. III, pag. 238; Bd. V, pag. 449. Wegen der Amter Braunfels und Greifenstein kam der Fürst zugleich unter die Souveränität von Nassau(Art. 24 der Rheinbundsakte). Auf Grund der Wiener Kongressakte vom 9. Juni 1815, Art. XXIV, wurden beide Amter Preussen einverleibt. Ferner kam Solms-Braunfels wegen seines Anteils an der Graf- schaft Limburg- Gaildorf durch die Rheinbundsakte unter Würtembergische Souveränität.

33) Bezüglich der anderen Anteile vergl. oben Anm. 31.

34) Solms-Laubach hatte Anteil zu ⁰¼. Die andere Hälfte gehörte Hanau und kam 1810 an Hessen.

35) Dieselben sind aufgeführt in den Beiträgen a a. O., pag. 17. Winkopp, a. a. O., Bd. III, pag. 238; Bd. V, pag. 450. Wegen des Amtes Hohensolms kam der Fürst zu- gleich unter nassauische Souveränität(Art. 24 der Rheinbundsakte), 1815 jedoch auf Grund der Wiener Kongressakte, Art. XXIV unter preussische Souveränität.

36) Beiträge a. a. O., pag. 17. Winkopp, a. a. O., Bd. III, pag. 238; Bd. V, pag. 450.

37) Bezüglich der anderen Anteile s. oben Anm. 31.

38) Bezüglich der anderen Anteile s. oben Anm. 34.

3⁰) Dieselben sind aufgeführt in den Beiträgen a. a. O., pag. 17/18. Winkopp, a. a. O., Bd. III, pag. 238; Bd. V, pag. 451. Solms-Rödelheim kam wegen seines Anteils an der Grafschaft Limburg-Gaildorf zugleich unter würtembergische Souveränität.

4⁰) S. bezüglich derselben unten zu Anm. 85.

41) 5⁄12 gehörten Ysenburg-Wächtersbach s. unten zu Anm 78 und 2⁄12 waren bei der Teilung des Nachlasses der Herren von Münzenberg an Hanau gefallen, kamen von da an Hessen-Kassel und 1810 an Hessen-Darmstadt.

42²)/ gehörte dem Grafen von Elz und kam gleichzeitig unter hessische Souveränität; das Hanauische wurde 1810 an Hessen überlassen.

43) Die andere Hälfte war kurhessisch. S. unten S. 13 bezüglich der unter hessischer Souveränität gelegenen Solms'schen Hälffte.

44) Die Hessen-Homburgische Gerechtsame an der anderen Hälfte ging 1816 an Hessen über.

45) Beiträge a. a. O., pag. 18. Winkopp, a. a. O., Bd. III, pag. 238.