Von Ems bis zur Lahn-Mündung.
le Bahn tritt unmittelbar unterhalb Nassau auf die linke Uferseite und fügt sich bis kurz vor der Mündung allen Krümmungen des Flusses an, den
hält sich meist nahe dem Ufer. Eine Fusswanderung auf derselben nach Ems, die annähernd 2 Stunden in An- spruch nimmt, bietet, wenn sie auch meist schattenlos ist, in dem sich weitenden und streckenden Thal doch man- nigfache Reize. Namentlich gewährt das am Ausgange des gleichnamigen Thales schön gelegene Dausenau eine will- Pommene Unterbrechung(Gasthaus zum Lahnthal und Nassauer Hof). Der kleine, namentlich von Emser Kurgästen viel- fach besuchte Ort, welcher innerhalb seiner Thore und Mauer- reste seinen altertümlichen Charakter bewahrt hat, war schon 1324 pefestigt und erhielt 1348 durch Karl IV. Stadtrechte. Bald kündet sich durch den gepflegteren Weg und manche andere Zeichen die Nähe der Badestadt Ems an.
Bad Ems.
30,7 km Bahnhof Ems, Höhe über N. N. 85,3 m., Station für alle Schnellzüge.
Gasthöfe l. Ranges: Die Königlichen Kur- und Badehäuser, das Kur- haus auf der rechten Lahnscite, das Kommissariatsgebäude im Kurgarten.


