124 Braunfels.
Für den Fusswanderer bieten sich verschiedene lohnende und bequeme Wege, zunächst die Thalstrasse durch den sogenannten Mühlengrund an der Bahn entlang, zu beiden Seiten der fürstliche Wildpark. Nach 10 Min. trifft man die Wolfsmühle, früher eine weitberühmte Hundezüchterei des kürzlich verstorbenen Prinz-Regenten Albrecht von Solms-Braun- fels, bei der rechts ein Weg zu dem köstlich in einer Wald- lichtung auf der Höhe gelegenen Försterei, dem Homburger Hofe, abzweigt. Während der Wanderung durch das sich schlängelnde Thal hat man mehrere Male einen schönen Aus- blick auf das Schloss. Kurz vor der Obermihle windet sich
dHie Strasse links zur
Stadt hinauf. Wege- (zeit eine gute Std. Ein zweiter etwas kürzerer Weg führt vom Bahnhof links den Berg hinauf un- mittelbar in den Wald durch die Win- tersburg, und tritt nach ½ Std. ange- sichts der Stadt und des Schlosses auf freies Feld. Wegezei- chen blaue Striche.
Kurz nach dem Eintritt in den Wald zweigt sich von diesem Wege rechts, wo ein Schild mit der Aufschrift Privatweg angebracht ist, ein dritter ab, welcher neu angelegt oberhalb des Thalrandes durch den Wald über den Wildungenstein und den Herbergueg führt und kurz vor Braunfels auf die Fahrstrasse mündet. Wegezeichen rote Striche.
Lohnend ist die Fusswanderung direkt von Wetzlar nach Braunfels, welche etwa 2 Stunden beansprucht. Man geht in Wetzlar zum Silhéferthor hinaus die Chaussee entlang; jenseits der Starkenweide, nachdem man eine kleine Brücke passiert, biegt man in den Feldweg links; nach 7 Min. kommt man an einen waldigen Berghang, an dem ent- lang rechts ein beliebter Spaziergang zum Jieinberg, den früheren Schiessständen des Jägerbataillons, führt. Man geht aber geradeaus und hält sich im Thälchen, in welchem schwarze Dreiecke aufwärts leiten, immer rechts bis zu den 7 Linden, jenseits derer der Weg rechts aufwärts zum Mag- dalenenhäuser-Hofe führt. Man geht vor dem Hauptgebäude desselben vorüber, wendet vor dem Schafstall links und
Braunfels(Försterhaus).


