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Zur Geschichte Gießens und seines Umlandes : Aufsätze und Reden / von Erwin Knauß
Entstehung
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sich im 88 1925 auf 118, im WS 24/25 waren es 360 Schüler; pro Semester mußte ein Schulgeld von 90,- RM gezahlt werden; ca. 10% der Schüler erhielten eine Freistelle.

Der Zuschuß der Stadt zu den sachlichen Kosten belief sich 1925 auf insgesamt 12934,13 Mark, d.h. für den einzelnen Schüler auf 27,05 Mark.

Aus einer Statistik der technischen Lehranstalten des Volksstaates Hessen im Ws des Jahres 1925 geht hervor, daß die Gewerbe- und Maschinenbauschule Gießen die weitaus meisten Schüler unterrichtete, dabei aber nur einen relativ geringen staatlichen Zuschuß erhielt.

Ort Schülerzahl Staatszuschuß Alsfeld 83 5 823,- Alzey 37 4 390,- Bensheim 135 5 709,- Bingen 202² 20 835,- Büdingen 50 3 257,- Darmstadt 168 15 847,- Erbach 65 20 249,- Friedberg 72 6 914,- Gießen 295 5 595,- Lauterbach 20 14 500,- Mainz 80 44 743, Michelstadt 35 3 224,- Nidda 73 3 320, Offenbach 230 74 497, Worms 98 11 360,-

Auf die einzelnen Zweige und Kurse der Gießener Schule verteilten sich die Schüler im Wintersemester 1924/25 wie folgt:

Abteilungen

Maschinenbauschule(einschl. Ingenieurkurs) 139 Bauabteilung 136 Schreinerfachschule und Maler 81 Schuhmacherfachschule 25 Heeresfachschule(ab 1925 der Reichswehr unterstellt) 23 Kurse

Flugzeugbau(Segelflugzeuge) 20 Elektrotechnik(einschließlich Laboratorien) 43 Meisterprüfung 41 Holzmalen 14 Eisenbetonkurs 24 Maschinenkurs für Schreiner 60 Sonnt agszeichenkurs 40 Schornsteinfegerfachschule 18