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In Liebigs Laboratorium 1842 Gemälde von Trautschold und von Ritgen
pProfessor für Physik in Gießen war; er hat das physikalische Labora- torium für Vorlesungen und Übungen begründet.
So wurde die Universität Gießen schon in der 1. Hälfte des 19. Jh. bahnbrechend auf den Gebieten moderner Naturwissenschaft, der Phy- sik und der Chemie. Aber dabei ließ es die liberal und fortschrittlich orientierte Universität nicht bewenden und ging mit Hilfe eines aufgeschlossenen Landesherrn neue Wege hinsichtlich der nunmehr auch in Deutschland erkannten Notwendigkeit gediegener technologi- scher(Aus) Bildung.
Tatsächlich war die Universität Gießen in der Einrichtung und Ent-— wicklung naturwissenschaftlicher und technischer Bildung und Ausbil- dung der Landeshauptstadt längst ein Stück voraus. Schon 7 Jahre vor der Berufung Justus Liebigs wurde in Gießen mit großherzoglichem Dekret vom 30. Juni 1817 dem Hütteninspektor und Hofkammer-Rat Dr. Blumhof auf dessen Gesuch hin die Erlaubnis erteilt, akademische Vorlesungen an der Universität Gießen in technologischen Fächern nhalten zu dürfen“, und am 9. Januar 1819 wurde eine außerordentli- che Professur in Technologie, Eisenhütten- und Bergwerkskunde für ihn errichtet. Mit diesem Lehrstuhl versah die Universität Gießen lan- ge vor der Technischen Hochschule Darmstadt eine Funktion, die man
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