nichts an vns haben. Dann der Menſch hat ſeine beſtimpte zʒeit / die ʒahl feiner Monden ſtehet bey dir / du haſt jhm ein Ziel geſetzt / das
wirdt er nicht vbergehen. ſagt Job am 4. Vn⸗
ſer zeit ſtehet in deinen Henden. Pſal. ʒ1. Vnnd im 139. Pſ. ſpricht Dauid: Deine Augen ſahen mich / da ich noch vnbereitet war / vnnd waren alle tage auff dein Buch geſchrieben / die noch werden ſollen / vnnd derſelben keiner da war. Geborn werden hat ſeine zeit / Sterben hat ſei⸗ ne zeit. Prediger Salomonis 3. Capit. Au- guſtinus deCivitate Dei, lib.; Cap.n. Be⸗ trachtet fein / wie Gott ſo viel fleiſſes vnd auff⸗ ſehens habe auff vngeachtete geringſchetzige dinge vnnd ſchleuſſet / daß derwegen freilich die Regiment der Menſchen / jhre Hertſchafften vnd Dienſibarkeite ſeiner Verſehung vnterworf⸗ fen ſein. Diß ſeindt ſeine wort: Qui nec ex- igui & contemptibilis animantis viſcera, nec avis pennulam, nec herbæ floſculum, nec arboris folium, ſine fuarum partium convenientia, & quadam veluti pace de-
reliquit, nullo modo eſt credendus regna
hominum corumque dominationes & ſervitutes à ſuæ providentiæ legibus alie- nas


