Hierinnen werden vns nun ſehr feine vnnd drerße
nitzliche Lehren vnd Erinneruugen fuͤrgeſtellet. Erſtlich daß Gott ſelbs die Menſchen durch den Todt heiſſet hingehen / vnnd auß dieſer Welt jh⸗ ren Abſcheidt nemen: Dabey ſehen vnnd lernen wir / daß vnſer Leben / in ſeiner Goͤttlichen Hand ſiehe / vnd von jme ſelbs vnd allein regieret wer⸗ de. Welches die Schrifft an vielen Ortern be⸗ zeuget. Der HErr toͤdtet vnd macht lebendig / ſinget die Hanna Samuels Mutter / . Sam. . Du HErr leſſeſt die Menſchen ſterben / vnnd ſprichſt kommet ivieder Menſchen Kinder. Pſal. go. Du nimmeſt hiniweg der Menſchen Athem / ſo vergehen ſie / vnd werden wider zu ſtaub / dar⸗ auß ſie worden ſeindt. Pſal. 104. Ein Menſch hat nit macht vber den Geiſi/dem Geiſt zůweh⸗ ren / vnnd hat nicht macht zur zeit deß ſierbens. Prediger Salomonis am s. Du HeErr haſt ge⸗ walt vber Leben vnd Todt. Sap.is. In jhm le⸗ ben / weben / vnd ſeindt wir. Att.7. Vnd kan kein Haar von vnſerm Heupt fallen ohne ſeinen Wil⸗ len. Matth.io. Luc.. Zu welcher ʒeit / in wel⸗ chem Jahre / Monat / Tage vnnd Stunde er wil daß wir hingehen vnnd ſterben ſollen / alßdann kan kein auffhalten ſein. So lange er aber wil daß wir bleiben vnd leben / ſo lange kan der Todt
D ij nichts
Lehr deß gander
Theils.


