picedia. Muß ſich der eine Leib zur Toden⸗Schaar bekennen/ So folgt der andere/ bis ſelbſt ins Grab hinein. ʒwar iſt hr Todes⸗Fall nicht wenig zubedauren/ Hat auch hervorgepreſſt ſchon manches Hertzens⸗Ach Weil uͤber ſolchen Fall viel werthe Freuͤnde trauren/ Und blaben beyderſeits betrůbte Wittwer nach. und aͤdler Tuͤlſener/ der Du durch Themis⸗Lehren Bis an das Sternen⸗ Dach geſetzet deinen Ruhm/ Wie ſehr dir dieſer Fall koͤnn deine Ruh verſtoren/ Erweiſets allzuviel dein hohes Alterthum̃/ Doch wollen wir mit dir dem werthen Paar es goͤnnen ⸗ Daß jhre Seelen auch vereinigt mogen ſeyn Dort in der Ewigkeit. Was wir nicht aͤndern koͤnuen⸗ Da iſt der beſie Schluß: Gib dich gedultig drein · Es weis der treue G Ott in frommer Chriſten⸗Sachen/ Die Er durch ſeine Macht und Gnade ſtets regiert/
Trotz unſerer Vernunfft/ es endlich doch zu machen So/ daß man ſagen kan: GDit hat mich wohl gefuͤhrt.
Alſo bezeugte ſeine Schuldigkeit
L. Friederich Mitzſchke Mathem. P. P.
X I. „ nxietas nunquam moœrorem vincere tentat, Quò gravior nullus ſæviot atque dolor. Hæc fert infẽſix Tiülſnerus fata maligna,
Lumine nudatus conjugis Ille ſuæ. Pet.


