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Auß dem 26. Pſalm. v. 16. N.. 21 pel deines H E RR N Chriſti/ der war der allerheiligſte/ der licbſte Sohn deß him̃liſchen Vatters/ wie ʒittert und zaget er am Delberg/ wie iſt ijm ſo Angſt und bang/ daß er daruͤber blutigen Schweiß ſchwitzet: wie ſeufftet und ſchreyet er in den Wor⸗ ten deß ꝛ2. Pſalmen/ Mein GOTT/ mein GOTT/ war⸗ um̃ haſt du mich verlaſſen? v.i. Scy nicht ferne von mir/ dañ Angſt iſt nahe/ und iſt hie kein Helffer/ v. u. Etliche der Al⸗ ten ſtehen in den Gedancken/ daß Chriſtus am Stañ deß Creu⸗ tzes/ den ꝛ2. Pſalm Davids/ angefangen habe zu betten/ und fortgeſetzet biß auff den 3i. in welchem er mit den Worten be⸗ ſchloſſen: Vatter/ in deine Haͤnde befehl ich meinen Geiſt/ ⁊c. Alſo daß unſer tꝛcueſte Heyland auch den ꝛ6. Pſalm geſprochen/ und in dieſenunſern Text⸗ Worten uͤber di Angſt ſeines Hertzens geklagethabe/ welche er uͤm̃ da Welt Suͤnde willẽ erleidẽ muͤſſen.
Gegen ſolche Hertzens⸗Angſt und groſſe Noͤthen hiffft kein qͥuſſerliche Freude/ wañ das Hertz traurig iſt/ſpricht Salomoh/ ſo hůfft kein aͤuſſerliche Freude/ in Sprůch⸗ Wört.i4.v.io. wañ man gleich die lieblichſte Muſic/ das luſtigſte Freuden⸗Spiel vorſtellete/ wurde doch ſolches den Unmuth nicht ſtillen/ noch das geringeſte von der Bangigkeit wegnehmen köͤnnen. Allein muß es thun das Mittel/ welches David an die Hand niñit/ der ſeufftzet und bettet: Die Angſt meines Hertzens iſt groß/ fuͤhre mich auß meinen Noͤhten. Die Kinder Korah beklagen ſich uͤber ſolche Angſt und Nothen/ braͤchen deßwegen ims8. Pſalm herauß: Meine Scele iſt voll Jam̃ers/ und meinlcben iſi nahe bey der Hollen. Ich bin geacht gleich denen die zur Höllen fahren/ ich bin wie ein Mann der keine Hůffe hat/ v.z. 4. das hertzliche Seufftzen ʒu G Ott iſt die beſte Artzeney/ das Gebaͤt ſieiget hinauff ʒu G Vtt/ die Barmhertzigkeit herab · Das Ge⸗ bãt iſt der rechte Himmels⸗Schlůſſel/ der nicht allein durch die Woicken dringet/ ſondern auch Hertz Gottes auffſchleußt/
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