Auß dem25. Pſalm/ b. 6.7. 18. 16 in ſeiner Sprach zu finden. Wo da iſt ein Vir anguſtiarum, wie die Maͤnner Davids/ genennct worden 1. Sam. 22.v. 2. der wendet ſich zu ſeinem Gott. Solcher eingeſchraͤnckter und beaͤngſugter Mann ward David/ darum̃ ſaget er: Fůhre du mich herauß. Duhaſt eine willige Hand/ die du den gan⸗ zen Tag außreckeſt/ darum̃ wirſt du mich auch gerne außfuh⸗ ren. Du haſt eine allmaͤchtige Hand/ darum̃ kanſt auch du mich außfuͤhrendu haſt eine heilende Hand darum wirſt du auch mein Schaden und clend ʒu ſtillen wiſſen. Viel maͤchtiger/ viel williger und behender/ als etwann dann geſchehen mag/ der in Waſſers⸗Nohten ſtecket/ dem man etwann mit einer außge⸗ ſtreckten Hand/ Schuff oder Seil zu Huͤlffe kommt/ und auß der Noch herauß hiffft/ dann auß aller Noth erꝛettet GVtt/ wil⸗ lig und bald/ feſt an ihm halt/ ſein Huůff allʒeit iſt mir bereit. Ferner/ und zum Dritten/ bittet David/ daß S Vtt ſein Jammer und Elend anſchen wolte: daß er allhier in einem rechten Thraͤnen⸗Thal gelebet/ gibt er genungſam zu verſte⸗ hen/ in dem er ſich bald nennet einen Einſamen/ einen Elen⸗ den/ und Verlaſſenen/ bald einen der in Aengſten und Noͤhten biß uͤber die Bhren ſtecke. In dieſem Gebet klaget er/ wie er mit Angſt und Bekuͤmmernuͤs gleich als mit groſſer ſchwerer Hand⸗Arbeit beladen ſey/ dergleichen Wort in ſeiner Sprach von den Iſraeliten gebrauchet wird/ daß ihr Hertz bæamãl mit Ungluck und beſchwerlicher Arbeit/ geplaget worden/ daß ſie da lagen/ und ihnen niemand halff/ Pſalm. 10 verſ.. Die tapffere Jarl ergrieff malleum amelim, das Inſtrument deren Arbeits⸗Leut/ welche in Stein/ Erßz und Eiſen arbei⸗
ten/ Herꝛ Lutherus giebts im Teutſchen den Schmid⸗ Ham⸗


