Was hifffis es iſt geſchehn/ bey ſo geſtalten Dingen Muß man zum lieben GDit die Sinnen auffwarts ſchwingen⸗
Und ſtellens Ihm anheim/ denn/ was derlelbe thut/
Iſt alles wohl gethan/ iſt alles recht und gut. Bedenckts Ihr Traurigen/ GOtr der Euch hatbetruͤber/ GDii der Euch vaͤtterlich im Creutze gleichwol liebet
Derſelbe/ glaubt gewiß/ verlaͤſt Euch dennoch nicht/
Auff den ſetzt euren Troſt/ und veſte Zuverſicht. Iſtſchon der Seelige Euch hertzlich liebgeweſen Ach denckt/ wie hocherwůͤnſcht Er nunmehr ſeygeneſen
Nach ausgeſtandner Noch/ wohl dem es ſo gelingt/
Wer ſowie Er gethan/ die Lebens⸗Zeit vollbringt. Nun Hinterlaſſene nehmt dieſen Troſt zu Hertzen/
Und troſtet Euch darmit in Euremgroͤßten Schmertzen ⸗
Biß Ihr den Seeligen zu der beſtiten Zeit
Mit Freuden wieder ſeht dort in der Ewigkeit·
V.
Ach Soll Ich Reden? Oder aber: Soll Ich ſchweigen? Beydes faͤllt mir zu ſchwer! Das eine zu klaͤglich! das andre unmoglich! Rede Ich! So willder uͤberhauffte Schmert keine geſchickte Rede hervor laſſen; Schweige Ich dann! So ſchweigen doch meine Seufftzet nicht; Und Ich thaͤte unrecht/ Wann Ich verſchweigen ſolie Das Lob Eines ſolchen Wanns


