42 Der liegende doch ſiegende Jonathan Was brachte den treuen Jonathan aus ſeines Vatters Hauſe/ und machte ihn bey ſeinen eigehen Bluts⸗und Bund⸗Genoſſen veꝛhaſſet und verdaͤchtig/ als nur daß er an Gott und deſſen Geſalbten Knecht den unſchuldigen David ſo veſt hienge und ihn liebete. Eben das hat auch unſern in Gott ruhenden Jonathan/ wol in ſeinem Vat⸗ terlande ſelbſt bey denen die ihn je von Jugend auffgeken⸗ net ohne ſein Verſchulden muͤſſen veracht und verdacht machen/ daß er an dem Geſalbten des HErrn am Him̃l. David dem HErrn JEſu ſo veſt hienge/ und ihn auch nicht biß in den Tod laſſen wolte. Da muſte Er ein Frembd⸗ ling ſeyn unter Meſech und muſte wohnen unter der Hůt⸗ ten Kedar/ da muſte Runckel dunckel heiſſen/ da Er doch war ein Licht in dem HErrn/ gegen deme ſolche Un⸗ warheiten deß Schand⸗vollen Laͤſterers dermalen gar /wann ſie der HERR ans Liecht
ordert.
Darum beredet euch ja nicht es ſeye dieſes ein liegen⸗ der todter Jonathan D nein/ er iſt in ſeinem Jeſu/ ein erſt recht ſiegender lebender Jonathan/ jetzo eiñrech⸗ ter VINCENo, das iſt ein Sieger und Uberwünder da⸗
zu ihn Gott inder H Tauff angenommen/ dabey Er ih⸗ me auch Bund und Glauben gehalten: Er ſiegete noch im liegen/ ſein Leben war der Sieg den ihm Jeſus erwor⸗ ben/ und durch ſeine Krafft ihn üͤber Welt und Teuffel ſie⸗ gen machte/ ſein Sterben war ein ſiegen/ dabey er Sund und Hoͤll durch ſeinen Sieges⸗Fuͤrſt Jeſumunter die Fůͤ⸗j ſe geworffen/ und dem Himmelerſtiegen/ ſein Siechbett war ein rechtes Siegbett/ und der Tod ſelber durch ſeines; Jeſu Tod, eine Uberwundung alles Leyds und Schmer⸗ ßens/ VICITVINCENTIUSEr hat ͤberwunden als ein Uberwuͤnder ie


