Der liegende doch ſiegende Jonathan.
49 tts Wie muthig ſprach er dannenhero ſelbſt noch bey den um ketren Stunden: Es hat keine voth ich hab alle⸗ ßer uͤberwunden/ ober ſagenwolte/ weg mit dieſer Welt/
gen weg mit ihren augenblicklichen närriſchen Freuden/ ich ch wil ausgehen aus Babel/ ich fliehe aus dieſem Drachen⸗ at⸗ Neſt und verlaſſe das ſündliche Welt⸗Sodom/ welches in ken⸗ einer kürtze wann der HErr drein ſehen wird in Feuer und
ct Dampfftird auffgehen Aber ewig leben/ ewig leben das ifl. erwehle ich:
ht Eitelkeit fahr immer hin/
bd⸗ Welt ich geb dir gure Macht/ it⸗ Nach dem Himmel ſteht mein Sinn/
6 eitliches ich gantz veracht/
e Lange leben hier auff Erden
l„Iſtlang eragen Wele⸗Beſchwerden.
gar VIVIVVINCENTIuS Er lebet als eineben ·
ch der. Der Tod iſt ihm kein Schade ſondern Gewinn
und Gnade/ des Jammers und Abſchnitt/ des Lebens e Antritt: Da ſchmecket er vollig ſeine Gottes Freundlich⸗ u keit, da hoͤret und redetEr nundie unausſprechliche Woit/ ch daſiehet er das helle und unſichtbare Liecht. G welche Suſſigkeit! Dauchte mich dochich miſte eben die Wort h von ihm hören die dorten( Sam. XIV.) Jonathan ſag⸗ wh te: Siehe wie wacker ſind meine Zugen daß o ich nur ein wenig dreſes Honigs(des ewig⸗ ſuſſen ſ Lebens) gekoſtet habe Jeßt ſchmecke ich wie ſůß mir i die Schmach Chriſti worden /jetzt ſehe ich wie hochgeach⸗ Fu tet meine Verachtung und wie hell meine Verdunckelung
bet worden.
nes Freude Freude ůber Freude ner⸗ Dier iſt die Genaden⸗Beute! i den Wonne/ Wonne ber Wonne! 1
Vier iſt Jeſus meine Sonne. G


