dmie nde⸗ Afr Geiſt khen hn ge ndel Res ght/ zrich⸗
e öcha
legen wir Maß vodt tan⸗ raus wer⸗ Mer⸗ Rſer inn s der A⸗ die der fien chil öble uih ſihe Ge⸗ l/ r uß 4
Leich⸗Predigt. 2r Alſo/ſezt Moſes hinzu/ da Gott die Stadte in der Gegend ver⸗ derber/ gedachte er an Abraham/ und geleitet Loth aus den Stãdten/ die er umkehret/ darinn Loch wohnete. Dader
HErr Noam/ als einen frommen Mann/ und der zu ſeinen Zeiten Gen. 6. ein goͤttlich Leben fuͤhrte/ in den Kaſten eingehen hieſſe/ kam das Ge⸗ und?.
waͤſſer der Suͤndfluthanff Erden. Und daßich naͤher auff die Sache gehe/ da Joſeph geſtorben war/ fingen ſich die Plagen in Egypten an. Nach Joſu Abſterben fiel das Jůdiſche Volck in Abgötterey und fol⸗ geten allerley ſchwere Straffen nacheinander. Als der fromme Joſi. as mit Frieden in ſein Grab verſammlet ward/ kam alles Ungluck uber Iſrael und gieng die Babyloniſche Gefaͤngnůs an. Daß ich nicht melde/ was fuͤr eine mutation auff das Abſterben des Propheten Sa⸗ muels/ Davids und Salomons im Juͤdiſchen Regimenterfolgt. Und damit man nicht etwa meyne/ es ſeye nur allein hoher Potentaten und groſſer Herren Tod ominoͤß/ ſo kan man auch anderer geringern Stan⸗ des Leute Exempelanfuͤhren. Als der Kirchen · Lehrer Ambroſiusge⸗ ſtorben/ hat Stilico, ein Chriſtlicher Hauptmann Kaͤyſers Theodoſti, als er ſolches gehoret/ geſagt: NMun hat ltalia eine groſſe Veran⸗ derung zubeſorgen/ die auch bald erfolgt. Als Auguſtinus ent⸗ ſchlaffen/ haben die Gothen und Wenden Africamũberfallen und einge⸗ nommen. Von unſerm Seel. Herrn Luthero iſt bekand/ das er kurtz zuvor ehe der Teutſche Krieg angegangen/ verſchieden/ welches Elend er viel Jahr vorher propheceyet als er die Verachtung des Goͤttlichen Worts/ die im Schwang gehende Suͤnde und Laſter ſtraffte/ und Gott offters bate/ er moͤchte ihn doch zu ſich nehmen/ damit er das be⸗ vorſtehende groſſenglůͤck nicht ſehen doͤrffte. DergleichenEyempel ha⸗ ben wir noch faſt taͤglich unter uns/ wann wirs nur moͤchten bedencken und zu Herzen nehmen. Aber wir achtens leyder/ wie es ſcheinet/ wenig/ und heiſſt nach dem bekandten Sprichwort: gus den Augen aus dem Sinn. Ja es kommt uns wol nicht in den Sinnoder in das Hert/ daß der Frommen Tod etwas auff ſich habe und nach ſich ziehe. O der erbaͤrmlichen Blind⸗und Sicherheit. Uber die Calen⸗ der koͤnnen wir wohl lauffen und die prognoſtica durchblaͤttern /juſehen obs gute oder boͤſegeiten ſeyn werdẽ: Wir leſen in Machiavello und an⸗ dern klugen Politicis woher und warumb die Veraͤnderung der Reiche entſtehen/ werden aber doch offt Wir haben ein veſtes 3
Pro⸗


