Schau⸗Buͤhne. er nicht ſoll verlohren werden/ ſondern das ewige Leben haben. Das weiß ein rechtſchaffener Chriſt nicht allein und haͤlt es fur wahr /ſondern ſetzt auch in Betrachtung deſſen eine hertzliche und lebendige Zuverſicht auff die unermaͤßliche Gnade und Barmhertzigkeit deß Dreyeinigen grundguͤtigen GOttes/ und auffdas theure Verdienſt JESu Chriſti/ ſogewiß und unwanckelbar/ daß er daruͤ⸗ ber alle Anfechtung erdultet/ darauff lebet undſtir⸗ bet. Ja wohl tauſendmahl/ wo es ſeyn müſte/ den bittern Tod litte. Dann ſolche goͤttliche Verheiſ⸗ ſung vom ewigen Leben/ ſind Ja und Amen/ ſie be⸗ ſteiffen und ſtaͤrcken den Glauben und Hoffnung. Und ſolcher Glaub hat zum treuen Beyſtand den H. Geiſt/ er toͤdtet den alten ungedultigen Adam/ und creutziget das boͤſe Fleiſch/ daß es ſeine Luſte und Begierde nicht vollbringen kan/ macht das Hertz/ weil es der Huͤlff GOttes und der Erloͤſung verſichert/ mitten in der Anfechtung froͤlich und lu⸗ ſtig GOtt und Menſchen mit Freuden zu dienen/ und Chriſto getreuʒu verbeiben biß inden Tod/ Apoc ⁊ v.c.
Ein herꝛliches und ſchoͤnes Beyſpiel haben wir in H. Schrifft an Abraham dem Vatter aller Glaubigen/ ſo uns Paulus vorhalt/ Rom. 4. vig. da er ſpricht: Die Verherſing muͤſſe el
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