men/ die arme Suͤnder ſeelig zumachen. Aberer kan es ihm nicht zueignen noch eimgen vroſt zur Seligkeit darauß ſchoͤpffen/ ſondern ererſchrickt
underzittert darvor/ weil es wider ihn iſt/ und dar⸗
durchſein Reich zerſtoͤret wird. Sogehets allen Heuchlern und Scheinheiligen mit ihrer bloſſen Wiſſenſchafft/ wann ſie gleich von Glaubens⸗Sa⸗ chen viel diſpuriren undwohl reden koͤnnen/ kon⸗ nen ſie doch ihr geaͤngſtigtes Hertz und das ver⸗ wundete Gewiſſen nicht damit befriedigen/ ſon⸗ dern muͤſſen ohne Troſtmit Zittern und Zagen da⸗ von fahren. Snh sich e
Drum ein jeder/ der ein rechtſchaffener Chriſt ſeyn will/ muß es bey der bloſen Wiſſenſchafft und Beyfall nicht beruhen laſſen/ ſondern um den
earenſu wahren ſeeligmachenden Glauben zu⸗ vea bdes· vorderſt bekuͤmmert ſeyn/ der dann nach der Be⸗
ſchreibung deß Apoſtels Heb.n v.r iſteine ge⸗ wiſſe Zuverſicht/ deß/ das man hoffet/ und nicht ʒweiffelt an dem/ das man nicht ſiehet. Was iſt aber das/ das ein Chriſt ungezweiffelt hoffet/ und doch nicht ſiehet? Alles daſſelbe/ was uns der getreue und gůtige SOttin Chriſto JEſu unſerm allergetreueſten Heyland auß Gnaden verheiſſen hat: Das nehmlich/ wer Buſſethut und an JEſum bhriſtum glaubet/ 6
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