Schau⸗Buͤhne. n
Haupt⸗Stuck und darbeneben ſchöne Spruche H. Schrifft außwendig her ſagen/ kan von Chri⸗ ſto/von ſeiner Perſon/ Amptund Wohltbat/ von der Schopffung/ Erloͤſung und Heiligung/ und vonder heiligen hochgelobten Dreyeinigkeit wohl reden/ weiß/ was der Lehr vom Glauben aͤhnlich/ und was demſelben entgegenlauffet. Dann das iſt wohl eine ſchoͤne Wiſſenſchafft/ abet wo ſie nur allein im bloſſen Wiſſen und Beyfall beruhet/ ſich nicht mit Chriſto JEſuzuverſichtiglich vereiniget⸗ verleugnet nicht das ungoͤttliche Wrſen und die fleiſchliche Luͤſten/ und lebet ʒůchtig und gerecht und gottſeelig in der Weit/ wie vonuns erfordert wird/ Tit ⁊. v.i2. iſt es nur ein Hiſtoriſcher Glaub/ der ein ſolches Hertz der Gnade GOttes von der Seligkeit nicht verſi⸗ chern kan/ dañ ſo glauben alleſcheinheilige Heuch⸗ ler/ die ſich Chriſten nennenundruhmen/ ſprechen⸗ de: Sie kennen GOtt/ da ſie es doch ver⸗ leugnen in den Wercken/ wie Paulus davon redet/ Titn.vns. Soglauben auch die Teuf⸗ fel/ und erʒittern/ ſagt Jacobus cap. v. Dannder Teuffel weiß das wohl/ daß GOtt einig iſtim Weſen/ und dreyfaltigin Perſonen/ und daß er gerecht/ auch gnaͤdig und gtig iſt/ und daß JE⸗ ſus Khriſtus der Sohn GOrtes in die Welt kom⸗ B men/
For. Chr.
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