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S S O Ruhm, Freund der Unſterblichkeit! Wie mancher raubt dein Ehrenkleid Und prangt in der geſchminkten Groͤſe? - Doch, hoͤrt! die Wahrheit zeugt: Er faͤllt. Dort liegt der Weiſe, ja, der Held; Der Nachwelt Richterſpruch enthuͤllt uns ſeine Bloͤſe.
De Tirannei der Laſter Bruth, Schwingt ſich mit heuchleriſcher Wuth Kuͤhn auf den Thron verdienter Tugend: Sie ſchleicht demuͤthig in dem Greis; Sie raubt als Mann der Weisheit Preis; Und lockt mit frommem Reiz in der verſchmitzten Jugend.
Glcſuig: deſſen weiſe Bruſt Verſtahlt vor ſchmeichleriſcher Luſt, Der Ruf des wahren Ruhms entzundet: Den feuerreich ihr Trieb belebt,
Der nach dem Guͤck der Tugend ſtrebt.
O, ſein verewigts Heil iſt Felſen gleich gegruͤndet! De Gottheit, die ſein Weſen ſchuf, Weiht ſich ſein heiliger Beruf:„
Nicht gleisneriſch, nein! voll von Liebe:
Ihi, wird zu ſeines Schöpfers Ruhm,
Ein jeder Ort ein Heiligthum,
Und jeder Tag ein Reiz der Dankerfullten Triebe.
Auch


