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als ein unſchaͤtzbares Palladium zubewachen, demſelben wuͤrdig zu le⸗ ben und ſolches durch das Eigenthum der Verdienſte zu verewigen. Auch dieſes Gluͤck Seiner Geburt, auch dieſen Vorzug Seines Geſchlechts, hat der Wohlſelige Herr Regierungsrath ſo wie ein Athenien⸗ ſiſcher Timotheus, mit eignen Tugenden verherrlichet.(9) Die Ho⸗ heit der vaͤterlichen Tugenden, die Ehre Seines Stamms, waren der Zunder, welche Seine feuerreiche Jugend emflammten.(i0.)
O, welch ein herrlicher Vortheil Seiner Geburt! da Er bereits ſchon als ein Kind, durch das reizende Beiſpiel des erhabnen Vaters ermuntert, das edelſte, das vortrefflichſte, das beſte Muſter der Nachfolge erblickte; damit Er nun in der Tugend des Juͤnglings und einſt in den Verdienſten des Mannes, denjenigen Weiſen vorſtellen, demjenigen Patriot vollkommen gleichen moͤgte, deſſen aͤhnliche Geſichtsbildung Er ſchon von dem guͤtigen Schoͤpfer erhalten hatte.(11.)
Nicht allein durch dieſe Trefflichkeit der Geburt, ſondern auch durch andre natuͤrliche Gaben, durch ſo viele Vorzuge welche die Sele und den Leib ausſchmuckten, wurde die Jugend des Wohlſeligen Herrns
berei⸗
(o.) CORNELIVS NRPOs, in Timotheo, caput I.
(10.) VIR6ILIVS, AEneidos libro III. verſus III.
Multa Virj virtus animo, multusque recurſat Geotis honos, haerent infixi pectore vultus.
(11.) PLINIVS, Epiſiolarum libro VIII. epiſtola XIII. CLAVDIANVS, de tertio Conſulatu Honori.*
Hos Tibi virtutum Srimulos, haec ſemina laudum, Haec exempla dabat.


