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Der Umzug der Giessener Universitätsbibliothek im Herbst 1904 / Emil Heuser
Entstehung
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120 Umug der Gieſsener Universitätsbibliothek

bei A. G und H. Fach P stand am Brandplatz zu ebener Erde und ebenso in der Keplerstrafse, sodaſs der Aufzug nicht gebraucht wurde. Die weitesten Wege waren dagegen zu machen bei B, das z. T. in der Filiale stand, z. T. im Hauptgebäude zu ebener Erde, z. T. aber auch über 2 Treppen; im Neubau ist sein Platz in Geschofs IV. Veterinärmedizin und Pharmacie(T) Fol. stand in der Filiale, 8⁰ da- gegen auf einer Gallerie im Hauptgebäude über 2 Treppen, war daher sehr mühsam in die Kisten zu bringen. So ging die Arbeit im ganzen ununterbrochen fort bis zum 20. August. Am 9. wollte der Aufzug eine Weile nicht recht funktionieren, welcher Schade jedoch, da der Monteur noch in der Stadt war, bald behoben wurde. Trat eine Pause ein, weil etwa ein Wagen leer war, bevor der nächste angelangt war, so wurde ausgestaubt und vom Diener die Höhenlage der Bretter geprüft. (Es hatte die Absicht bestanden, vor dem Umzuge sämtliche Bücher abzustauben, es hatte jedoch nur ein Anfang damit ge- macht werden können, weil die dafür engagierte Persönlichkeit sehr bald zur Vertretung des eine Reihe von Wochen erkrankten ersten Dieners verwendet werlen muſste; auch stellte es sich bald heraus, daſs die lose aufgestellten Dissertationen und einige andere Sachen ohne Schaden der Reihenfolge nicht lose in die Kisten gestellt werden konnten, sondern erst mit Bindfaden umschnürt werden muſsten, was auch eine ziemliche Zeit kostete.) In einigen wenigen Fällen entstand Aufenthalt beim Auspacken durch kleinere Versehen beim Einpacken, die aber auf dem Begleitschreiben vermerkt waren; so trug z. B. Sendung 51 den Vermerk:Kiste 64 ist zuerst auszupacken; sie ent- hält ein Depot eine aufser der Reihe aufgestellte Zeitschriftenfolge , das wegen fehlenden Hinweises übersehen wurde. Im übrigen ist die Reihenfolge normal. Am 13. gab es einen kurzen Aufenthalt zur Behebung eines Wasserschadens, der infolge Undichtigkeit eines Absperrventils beim Einlassen des Wassers in die Löschleitung des Bücherhauses eingetreten war. Am 17. muſste vormittags früher auf- gehört werden, weil infolge Schadens im Kabelnetz für einige Stunden kein Strom erhältlich war; es wurde daher nachmittags für eine Weile aufserplanmäſsig fortgefahren mit Geschoſs I. Am 18. und 19. gab es einige Wagen mit Groſsfolio-Bänden; diese wurden nicht in Kisten verpackt, sondern aufrecht in den Wagen gestellt; sie muſsten natürlich getragen werden, was bei der Aufstellung besondere Sorgfalt erforderte. Mit Kiste 65 in der Sendung 117 war am 20. Aug. abends 6 der eigentliche Büchertransport beendet.

Es erübrigte abgesehen von den Handschriften, Wiegendrucken, laufenden Jahrgüngen der Zeitschriften und der Lesesaal-Handbibliothek noch der Umzug des Inhalts der Geschäftsräume einschlieſslich der Kataloge, der doppelt vorhandenen Werke, unbearbeiteter Geschenke, und ähnlicher Sachen. Es waren jedoch weder die dazu nötigen Gestelle in Geschofs VII fertig sie wurden aus Gestellen Frankfurter Systems umgebaut noch die Geschäftsräume. Es trat daher zunächst eine Pause von 2 Tagen ein. Am 24. früh wurde fortgefahren; die Sendung 123