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Der Umzug der Giessener Universitätsbibliothek im Herbst 1904 / Emil Heuser
Entstehung
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von Emil Heuser

geraden darüber. Geladen wurden meist 28 Kisten, ein gröſserer

Wagen mit 30; dieser hätte noch mehr gefafst, doch wäre die Last zu schwer geworden, auch für die Straſsen, die z. T. erst kurz zuvor wegen der im Gange befindlichen Kanalisierung der Stadt aufgebrochen gewesen waren. Um 8⁰ fuhr der erste Wagen ab und traf um* am Neubau in der Keplerstraſse ein, welche Fahrzeit von 20 Minuten auch später meist eingehalten wurde. Unter Aufsicht des andern Packers wurde der Wagen dort geöffnet und die oben stehende Kiste Nr 2 von den Soldaten zuerst herausgenommen und in den elektrischen Aufzug(mit äuſserer Seilsteuerung) eingestellt, darüber kam dann Kiste l und beide wurden gemeinsam in das betreffende Stockwerk befördert. Dort wurde der Aufzug von dem Diener geöffnet, wührend der Heizer meist unten am Aufzuge tätig war, dann wurde Kiste 1, die ja oben stand, zuerst herausgenommen und an ihren Ort getragen, die Bücher herausgenommen und unter Beachtung der Marken für die Füllung der Bretter eingestellt; darauf kam Kiste 2 an die Reihe. Kiste! wurde dann leer zuerst in den Aufaug gestellt, Kiste 2 darüber und beide nach unten geschickt, wo natürlich inzwischen neue Ladung eingetroffen, z. T. auch schon nach oben geschiekt war. Kiste 2 kam zuerst in den Möbelwagen, Kiste 1 darüber usw., sodaſs auf dem Rücktransport die geraden Nummern unten waren, die ungeraden oben. Zum Entladen des 1. Wagens waren 50 Minuten erforderlich: später war die Zeit manchmal gröſser, wenn die Kisten höher hinauf zu befördern waren und die betreffenden Regale weiter nach hinten zu standen. Frühstücks- und Vesperpause wurden nicht zu einer be- stimmten Zeit gemacht, sondern möglichst erst nach vollständiger Be- bezw. Entladung eines Wagens. Am ersten Vormittag wurden 3 Wagen beladen. Der erste Nach- mittags-Wagen konnte erst um 3u: abfahren, da nach Leerung der Gestelle im oberen Geschoſs des Filialgebäudes der Wagen an das IHlauptgebäude geschoben werden muſste, wo mit einem andern Fach fortgefahren wurde.(Die in der Filiale geleerten Gestelle wurden alsbald abgeschlagen und vom Schreiner zu Einlageböden verarbeitet, aus welchem Grunde auch diese Reihenfolge gewählt werden mulſste.) Der Frachtbrief der Sendung 4 lautete daher auf Kiste Nr 89 100; u. 1 16; darin(in Kiste 89 98) Y 25 071 Fol. Schlufs von Z Fol. (in Kiste 99. 100 u. 1 10) J Fol. Anfang Schlufs,(in Kiste 11 16) J 8⁰ Anfang J 2281/12 Bd 6; hiervon kommt Y Fol. und Z Fol. nach Geschofs III, J Fol. und J ο nach Geschofs VI. Auch am Nachmittage des 1. Tages wurden 3 Wagen verpackt; da der 6. aber erst um 7 Uhr am Neubau eintraf, wurde er verschlossen stehen gelassen, sodals 5 Wagen geleert wurden. Am folgenden Tage wurden 6 Wagen ge- leert: es hat jedoch manche Tage gegeben, an denen 7 und sogar 8 Wagen befördert werden konnten. Es hing das natürlich ganz weseut- lich ab sowohl von der Lage der zu entleerenden Gestelle im alten Gebäude wie von der im Neubau, sowie auch davon, ob gröſsere Teile aufser der richtigen Reihe in sogenannten Depots standen wie z. B.

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