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Das Stadtbild von Goslar im Mittelalter / Karl Frölich
Entstehung
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Vorwort.

Die folgenden Darlegungen bringen einen Auszug aus der vor kurzem als Heft 90 der Gießener Beiträge zur deutschen Philologie erschienenen Untersuchung des VerfassersDie Goslarer Straßen- namen. Ein Beitrag zur städtischen Verfassungstopographie des Mittelalters und zur vergleichenden Straßennamenforschung (Gießen 1949). Sie bieten, sich an einen weiteren Leserkreis wen- dend, einen Überblick über die räumliche Entwicklung von Goslar in der Vergangenheit und über die Entstehung des heutigen Stadt- bildes. In dieser Form bilden sie ein Gegenstück zu der Arbeit, die W. Bornhardt den Flurnamen des Stadtkreises Goslar(Teil 1: Namen im Bereich des Rammelsberger Bergbaues, Beiträge zur Gesch. d. Stadt Goslar, Heft 8, Goslar 1935) gewidmet hat. Auf die Beifügung von Einzelnachweisen und Anmerkungen konnte ver- zichtet werden, da alle näheren Angaben in dem Buch über die Goslarer Straßennamen enthalten sind.

Der angeschlossene Stadtplan ist von dem Niedersächs. Staats- archiv in Wolfenbüttel zur Verfügung gestellt(Sign. III 123b). Er ist anscheinend etwas älter als zwei andere im Stadtarchiv Goslar aufbewahrte Stadtpläne, die 1803 von dem Conducteur Thieler und von B. J. Hering angefertigt sind. Aus den letzteren ist der dem Goslar betreffenden Bande der Kunstdenkmäler der Provinz Hannover(II, 1 u. 2, hrsg. von K. Wolf, bearbeitet von A. v. Behr und U. Hölscher, Hannover 1903) vorgeheftete Stadt- plan zusammengezeichnet.

Das in dem vorletzten Absatz der nachstehenden Schrift er- wähnte WerkStraßennamen und Städtetum(Würzburg 1919) ist von E. Volekmann verfaßt. Die angeführte Stelle ist der den geänderten TitelDie deutsche Stadt im Spiegel älterer Gassen-| namen(Würzburg 1926) tragenden zweiten Auflage entnommen (s. das. S. IV).

Gießen, den 1. September 1949. Karl Frölich.