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Das Stadtbild von Goslar im Mittelalter / Karl Frölich
Entstehung
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Die Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar

werden mit Unterstützung des Rates der Stadt herausgegeben vom Geschichts- und Heimatschutzverein Goslar. Er nimmt nach zwölf unguten Jahren mit diesem Heft 11 die vorhergegangene Reihe seiner regelmäßigen Veröffentlichungen wieder auf trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten und all der Nöte, die der furcht- bare verlorene Krieg mit sich gebracht hat. Er glaubt aber, damit seinen Mitgliedern und darüber hinaus allen Mitbürgern und der deutschen historischen Wissenschaft einen besonderen Dienst er- weisen zu müssen. Ist doch unser Goslar im Krieg durch ein gnä- diges Geschick vor Zerstörung bewahrt worden und so noch die Brücke geblieben zu der mittelalterlichenkaiserlichen und freien Reichsstadt Goslar, deren Bild in den Straßennamen der Gegen- wart und den längst vergessenen Straßennamen der Vergangenheit wieder vor uns ersteht.

Der Geschichts- und Heimatschutzverein Goslar hat in diesem 1027. Jahre Goslarscher Zeitrechnung bewußt mit erhöhtem Eifer seine Arbeiten angepackt, um seine Aufgabe, die Erkenntnis der großen Goslarschen und damit der deutschen Geschichte zu ver- tiefen und zu fördern und sie den Goslarern, in Sonderheit der Goslarschen Jugend und auch der breiten Öffentlichkeit durch Wort und Schrift zu vermitteln, zu erfüllen.

Möge dieses Buch den Altbürgern dazu dienen, ihre Liebe zu Goslar zu stärken, und unseren zugewanderten Mitbürgern helfen, die Bande zur neuen Heimat enger zu knüpfen durch Versenkung in die Geschichte ihrer großen Vergangenheit!

Dem Verfasser und dem Verlag W. Schmitz in Gießen, die es durch ihr freundliches Entgegenkommen dem Verein ermöglichten, trotz seiner finanziellen Widrigkeiten diesen Sonderdruck heraus- zubringen, sei gedankt!

Goslar, den 5. Juni 1949.

Klinge

Oberbürgermeister