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Scholaſticus zu Mainz und Fritzlar(1273), die derſelbe erſt einige Zeit zuvor(1265) von ſeinem Vater Gerlach von Michel⸗ bach abgetreten erhalten hatte.“) Die Verwandten des Ver⸗ äußerers verzichteten(1275 und 1289) auf ihre Anſprüche an dieſe Güter.²) Das Kloſter vertauſchte dieſelben ſpäter(1303) an Walther von Kinzenbach gegen deſſen Güter zu Kirchgöns. ³) Im Jahr 1280 trägt Ritter Gernand von Schwalbach dem Landgrafen Heinrich eine halbe Mark Pfennige auf ſeinem Hof zu Croppach zu Lehn auf.¹) Heinrich Scharweder, Bürger zu Wetzlar, ſchenkt(1304) der Kirche zu Wetzlar 26 Maas Korn, die er im Dorf Kroppach zu beziehen hat.5)
Auch das Kloſter Wirberg hatte einen Hof zu Kropbach, welcher verpachtet war. Schon zu Anfang des 14. Jahrhunderts waren Gießer Bürger die Pachter und im Jahr 1325 zog Berthold, der Nachfolger ſeines Vaters im Pacht, den Hofſitz, auf dem die Abgaben ruhten, mit Conſens des Kloſters, aus dem Dorfe Croppach in die Stadt Gießen,s) indem er ſich zugleich verpflichtete, wenn er ſich auf dem Gut aufhalte, hin⸗ ſichtlich der Entrichtung des Beſthaupts und anderer Leiſtungen die Verbindlichkeiten des Pachters zu erfüllen.*) Auf dieſe Weiſe ging das Dorf nach und nach ein und ſeine Gemarkung wurde mit der von Gießen vereinigt, obwohl es ſehr wahr⸗ ſcheinlich in alter Zeit mit Heuchelheim und Rodheim in einer Gerichtsverbindung ſtand und zum gemeinen Land an der Lahn (ſ. unten§. 29) gehörte.¹) Schon 1279 fungirt der Schult⸗
¹) Baur, Arnsburger Urk.⸗Buch Nr. 104 und 138.
²) Daſelbſt Nr. 222, 1219 und 1220.
³) Daſelbſt Nr. 317.
4¹) Gudenus, C. D. T. 3 p. 1159.
⁵5) Gudenus, l. c. T. V. p. 110.
⁶) Baur, heſſ. Urkunden Nr. 511, S. 350,„mansionem meam traxi a praefato bono ad civitatem Gyezin.“
⁷) Wagner, Wüſtungen. Oberheſſen, S. 195.
s) Die Stadt Gießen behauptete, offenbar mit Rückſicht hierauf, im ge⸗
meinen Land an der Lahn, in welches der Gleiberg und Weddeberg


