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nicht von dem erſten Anſiedler hergeleitet werden kann, be⸗ ſtätigt das hohe Alter des Dorfs. Später nannten ſich Glei⸗ berger Vaſallen nach demſelben; Gerhard und Leupold von Selters wohnten der Stiftung des Kloſters Schiffenberg als Zeugen bei.*)
Nach dem Verſchwinden dieſer Adlichen von Selters be⸗ ſaßen die von Linden Güter zu Selters, welche von ihnen theils auf die Löwen von Steinfurth, theils auf Halber von Kleberg übergingen ¹⁰) und von letzterem an das Kloſter Arns⸗ burg kamen. Den Zehnten in der Gemarkung Selters hatten die von Merlau; Eberhard von Merlau vertauſchte ihn 1257 gegen die Vogtei zu Beſſingen und Hauſen(bei Lich) an Wittekind von Merenberg nebſt den Zehnten zu Megerheim und Altendorf. ¹¹)
entſprungen ſein: dieſer Brunnen enthält aber ſo wenig wie einer bei der Neumühle nach Liebig's(1827) vorgenommener Unterſuchung Mineralwaſſer; ebenſowenig der früher für ſolches ausgegebene ſogen. Juchardsbrunnen auf dem Seltersberg(an der Chauſſee beim Keßler'ſchen Haus.) Dagegen fand ſich bei der Regulirung des Wieſeckbetts im Jahr 1837 eine Mineralquelle in dem vertieften Wieſeckbett, welche ihrer Lage wegen nicht gefaßt werden konnte. Da das Wieſeckbett erſt nach Erbauung der Feſtung(1530) ſeinen jetzigen Lauf erhielt, ſo könnte früher hier ein ſolcher Brunnen geweſen ſein. ³) Hiſtor. Diplom. Unterricht v. Deutſch. Orden Beil. No. 63. Gu- denus Cod. Dipl. T. 3 p. 1045. Urkundenbuch Nr. 3. Gudenus l. c. Nr. 54 p. 67.(ſtatt Colven iſt hier zu leſen: Loeven.) 10) Frhr. W. v. Löw, Notizen über die Familie Löw v. Steinfurth, S. 17 f. Baur Arnsburger Urk. Buch S. 392. 424. Wenck, heſſ. Landesgeſch. Bd. 2. Urk. S. 182. In dem Abdruck bei Wenck wird genannt decima in Selterse et in Mezerheym et in Altenstorff. Es gibt aber in der Gegend kein Mezerheim, wohl aber ein Megersheim; Bechta, Gemahlin Johanns v. Schwalbach, Toch⸗ ter des Schöffen Johann v. Hörnsheim in Wetzlar vermacht(1397) in ihrem Teſtament dem Sct. Georgen Altar in der Stiftskirche zu Wetzlar Güter zu Waldgirmes und ihren Antheil Zehnten zu Megers⸗ heim(Gudenus C. D. T. 5. No. 187. p. 264. In 1302 kommt Rudolph von Meygirsheim als Zeuge vor(Baur, Arnsburger Urk. B. No. 302.) Die Lage des ausgegangenen Ortes iſt unbekannt.
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