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Hab darauf so Palt DL. F. und Herr, die Vorsehung gethan dass der Giebel und alles anders ufs vorderlichst wiederumb ge- macht werden soll.
Welches E. F. Ge. Ich unterthänig berichten wollen. Die- selben hiermitt Gottlicher Almacht, langwiriger gesundtheit, Und mich Zu gnaden empfhelende.
Datum Staufenpurg am 5. Augusti Anno 1607. Euer F. Dchl. Undertheniger, Pflichtschuldiger Und gehorsamer. Johann Sauer. II.(Urkunde im Grossh. Hessischen Haus- und Staatsarchiv. Varia 1607—1624. 8| Bauschreibers Bericht vom Wetterschaden zu Staufenburgk.
„Bericht des Ingeschlagenen Wetters Im Haus zu Staufen- bergk am 5. Aug. ist dieses 1607 Jahres zwischen 9 und 10 Uhr erfolgett.
In dem fordersten Gibbell nach Jungher Casper Friedrich Schaben Behausung zu dass Unwetter oben am Dachknop einge- schlagenn, Von demselben Stein Gibbel in der obern Wanderung (d. i. Stockwerk) aussen verschoben dass Dach beinahe 2 ruden Breide in die Längde und 32 schuh in die höhe ganz hinwegbe- nommen, am Gibel Spiesss 3 Sparn und das Strebeband 16—22 schuh hoch hinaussen zerschmetert und Zerschlagen. Idem deren Buch ober
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jetzigem schadhaften orthdach 3 rudenn so sehr baufällig und
sonder gefahr nit mehr zu besteigen, hat nöthig mit diessem er- neuert und gebessert möche werdenn.
In der andern Wanderung dass Gewölb, dass Vorefenstern verschoben und zerschlagenn. Wie dan auch die anliegende Krach- stein, darauf dass Gebälke liget und ruhet zerdrucket dass nothwegen Sechs Sauler mit Iren Leisten und bugenn under die Maurlatten gezogen wurdenn.
In der dritten Wanderung vormals baurs, hat dass Unwetter die tragende Saul so am Gibbel under der Thonn(Durchzug) stat, mitten in der Lengde von einander gerissenn und zerschmettert, dass nothwegen ein andre starke wohltragende Saul ersetzen würde.


