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Geschichte der großherzoglich hessischen Stadt Staufenberg und ihrer beiden Burgen : Festschrift sr. Königl. Hoheit dem Großherzoge von Hessen und bei Rhein Ludewig IV zum 25. August 1883 gewidmet von Rektor und Senat der Landesuniversität / nach den Quellen bearbeitet von Josef Maria Hugo von Ritgen
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und Stiffte ezu Mentze funffdusent hundert und funffezehen guter Rinescher gulden, die uns der egen. unser gnediger herre gutlichen seluwen und vor datum diesses brieffes gentzlichin und wol gewert ınd betzalt haid. vor dieselbin somme han wir mit willin und wissen Gotefrides und Otten graven ezu Cziegenhan, unser liebin bruder, dem vorgen. unserm gnedigen herren unss sloiss Stauf- fenberg burg und stad gantz mit Mannen, burgmannen, Burgere, armen luten und allen ern notzin, Renten, gefellen, wassern, egkern, wyesen, welden, weyden, fyscherien, wiltpennen und mit andern allen eren zugehorungen ingegeben und vorschriben habin, bys wir, unss erbin und nachkomen die vor die vorg. somme widder eloist haben. Geb. ezu Stauffinberg n. Chr. geb. MÜGCCHX, uff den donrstag nach S. Michelstag des Ertzengels.

Es ist diese wichtige Urkunde eine der wenigen von den Grafen von Ziegenhain auf Staufenberg selbst ausgestellten. Wie es scheint, hat der Erzbischof Johann gleich darauf Staufenberge zu einem Theil weiter verpfändet und zwar an den Pfalzgrafen Ludwig by Rine, denn es findet sich im Darmstädter Archive folgende merkwürdige Urkunde (Baur Hess. Urk.. VIL. Nr.. 65..p. 53.)

1418(15. Aug.)Wir dise nachgeschriben Bernhart Stolle, Wilhelm Hummel und Friederich Bocke, alle dry von Stauffenberg gevettern, Bekennen, das wir herrn Ludwigs Phaltzgraven by Rine etc. diener worden sin, als die andern unser vettern eyns teils auch vor uff sin gnade sin diener sind, der uns auch zu sinen dienern empfangen und ufsenomen hat, uns zu versprechen, zu schuren und zu schirmen zum rechten: Wir haben auch vor uns und unser erben dem obg. herczog Ludwig unsern teil an dem Sloss Stauffenberg zehen gantze Jare seoffenet, doch also weres, das unsere herre der Marggrave von Baden mit dem rechten uns angewonne, das er einen teil an demselben Slosse haben oder das man daruss nit wider yn tun solle, So sol der obg. herczog Ludwig yn ausser unserm teil nit beschedigen noch sich daruss wider yn behelffen. Es hat auch der obg. herczog Ludwig soli- chen Burgfriden als wir ytzunt han oder hernach gewinnen, sich verschriben mit uns zu halten und weres, das er des egen. Slosses wurde gepruchen, so hat er denselben unsern teil behuten und

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