b.) Aus andeven deutſchen Ländern:
71. Bornefeld, Karl, ſtud. theol, aus Soeſt in Weſtſalen, inm. 11. Mai 1828, geb. daſelbſt 20. Mai 1806 als Sohn des Papier ſabrikanten Ad. Bornefeld, wurde 11. Dezember 1831 Paſtor in Welver mit dem Wohnſitz in Meyerich im Kreiſe Soeſt und ſtarb da ſelbſt noch im aktiven Dienſt inſolge einer Operation 20. Februar 1878.
75. Diericky, Auguſt, ſtud. jur. aus Münſter in Weſtſalen, imm. 6. Mai 1828, geb. daſelbſt 26. Januar 1808 als Sohn des Kurfürſtlichen Hofkammerrats Franz Joſeph Diericky, wurde, nachdem er einige Semeſter ſtudiert hatte, Oſſizier im Infanterie⸗Regiment Nr. 13 und ſtarb unverheiratet zu Münſter als Hauptmann a. H. plötzlich infolge eines Schlaganſalles 4. Juni 1879.
76. Kettuer, Wilhelm, ſtud. rei saltuariae( ſoreſt.) aus Bensberg bei Cöln a. Rh., imm. 29. Oktober 1826, geb. daſelbſt 1804, als Sohn des Königl. Oberförſters Kettner, war Oberförſter in Lych im Regierungsbezirk Gumbinnen und ſpäter Forſtmeiſter in Paden born(Weſtfalen) und ſtarb daſelbſt an Karbunkel 12. April 1869.
77. Pfarrins, Johann Jakob, ſtud. theol. aus Dörſcheid bei Caub, imm. 23. Oktober 1827, geb. daſelbſt 21. Januar 1807 als Sohn des Pfarrers Pſarrius, wurde 1836 der Nachſolger ſeines Ba ters in Dörſcheid, trat 1875b in den Ruheſtand, verlegte ſeinen Wohn ſitz nach Frankfurt a. M. und ſtarb daſelbſt 7. September 1877.
78. Spieß, Ludwig, ſtud. theol, aus Uſingen(Naſſau), imm 1. November 1826, geb. zu Okriftel 28. Februar 1809 als Sohn des Pfarrers Wilhelm Spieß, lebte nach deſſen frühem Tode mit Mutten und Geſchwiſtern in Uſingen, beſuchte das Gymnaſium in Wetzlar, verließ die Univerſität Gießen Auguſt 1828, beſuchte das Prediger Seminar zu Herborn, beſtand September 1830 die Schlußprüfung, war bis Juli 1834 Hauslehrer in Laasphe, dann Pfarrvikar in Ober⸗ roth, Januar 1838 in Lorsbach, Juli 1839 in Niederbachheim, Juli 1840 Pfarrer in Fleisbach, Dezember 1845 in Schönbach, Oktoben 1853 in Wehen(hier auch Dekanatsverwalter), Juli 1856 in Becht heim(hier auch Dekan), 1870 bis 1881 in Sutzbach, lebte nach ſeinen Penſionierung von Herbſt 1882 in Marburg und ſtarb daſelbſt infolge von Schlaganfall und Gehirnerweichung 10. November 1883.


