die Gießener beſtehen, ſehen laſſen kann. Immerhin wird es noch viele Jahre dauern, bis alle unentbehrlichen Werke vor⸗ handen ſind. Natürlich wurde auch ein alphabetiſch geord— neter Zettelkatalog, der das Auffinden der Bücher erleichtern ſoll, angelegt, ſtatiſtiſche Karten aufgehängt, zum Teil ſogar für den hieſigen akademiſchen Unterricht beſonders angefertigt, und die neueſte Einrichtung, die im kommenden Winter⸗ ſemeſter der Benutzung übergeben werden ſoll und bereits fertig geſtellt iſt, iſt die Aufſtellung von zwei Finkenrath⸗Fach⸗ ſchränken, die die Verwaltungsberichte der größeren heſſiſchen Städte und die Jahresberichte von deutſchen Handelskammern und manchen andern wirtſchaftlichen Intereſſenvertretungen in chronologiſcher Reihenfolge enthalten. Außerdem habe ich in vier Bücherſchränken, die leider aus Raummangel auf dem ziemlich dunkeln Zugang zum Seminarraum Platz finden mußten, rund 600 Bände meiner nationalökonomiſchen Privat⸗ bibliothek den Herren Seminarmitgliedern zur Verfügung ge⸗ ſtellt. Darunter befinden ſich vollſtändige Serien von ſolchen Fachzeitſchriften, die weder auf der Seminarbibliothek, noch auf der Univerſitätsbibliothek zu haben ſind. Die Glasſchränke auf dem Korridor, deren Inhalt von außen zu überſehen iſt, müſſen natürlich verſchloſſen gehalten werden. Es liegt aber im Seminarleſezimmer ein Deſiderienbuch aus, in welches Wünſche, auf Ausgabe einzelner Bände gerichtet, eingetragen werden können. Solche Wünſche finden jeden Samstag da⸗ durch ihre Erledigung, daß dieſe Bände gegen Empfangs⸗ quittung des Beſtellers im Leſezimmer auf acht Tage aufgelegt werden. Die häusliche Benutzung kann ich dagegen nicht geſtatten, denn das verträgt ſich mit den Aufgaben einer Handbibliothek nicht. Das Gleiche gilt in noch höherem Maße von den Büchern, die im Seminareigentum ſtehen.
Im Übrigen verweiſe ich auf die im Seminarzimmer durch Aushang bekannt gemachte Seminarordnung. Danach dürfen nur ſolche Studierende das Leſezimmer betreten und benutzen, die eingeſchriebene Mitglieder des Seminars ſind. Sie haben einen


