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einige Übung im mündlichen Gebrauch der Sprache; Einſicht in den neufranzöſiſchen Versbau und Überſicht über den Entwickelungsgang der franzöſiſchen Literatur ſeit dem ſiebzehnten Jahrhundert, aus welcher einige Werke der hervorragendſten Dichter und Proſaiker, auch der neueſten Zeit, mit Verſtändnis geleſen ſein müſſen; Fähigkeit zu ſicherer Über⸗ ſetzung der gewöhnlichen Schriftſteller ins Deutſche und zu einer von gröberen ſprachlich⸗ſtiliſtiſchen Verſtößen freien ſchriftlichen Darſtellung in der fremden Sprache;
b. für die erſte Stufe: Für den ſchriftlichen und mündlichen Gebrauch der Sprache nicht bloß volle grammatiſche Sicherheit bei wiſſenſchaftlicher Begründung der grammatiſchen Kenntniſſe, ſondern auch umfaſſendere Vertrautheit mit dem Sprachſchatz und der Eigen⸗ tümlichkeit des Ausdrucks, ſowie eine für alle Unterrichtszwecke aus⸗ reichende Gewandtheit in deſſen Handhabung; überſichtliche Kenntnis der geſchichtlichen Entwickelung der Sprache ſeit ihrem Hervorgehen aus dem Lateiniſchen, für welches die zum Verſtändnis der franzöſiſchen Sprachgeſchichte unentbehrlichen Vorkenntniſſe nachzuweiſen ſind; ferner Kenntnis der allgemeinen Entwickelung der franzöſiſchen Literatur, ver⸗ bunden mit eingehender Lektüre einiger hervorragender Schriftwerke aus früheren Perioden wie aus der Gegenwart; Einſicht in die Geſetze des franzöſiſchen Versbaues älterer und neuerer Zeit; Bekanntſchaft mit der Geſchichte Frankreichs, ſoweit ſie für die ſachliche Erläuterung der gebräuchlichen Schulſchriftſteller erforderlich iſt.
§ 17. Prüfung im Engliſchen.
Von den Kandidaten, welche die Lehrbefähigung im Engliſchen nachweiſen wollen, iſt zu fordern
a. für die zweite Stufe: Kenntnis der Elemente der Phonetik, richtige und zu feſter Gewöhnung gebrachte Ausſprache; Vertrautheit mit der Formenlehre und Syntax auf wiſſenſchaftlicher Grundlage; Beſitz eines ausreichenden Schatzes an Worten und Wendungen und einige Übung im mündlichen Gebrauch der Sprache; Überſicht über den Entwickelungsgang der engliſchen Literatur ſeit Shakeſpeare, aus welcher einige Werke der hervorragendſten Dichter und Proſaiker, auch der neueſten Zeit, mit Verſtändnis geleſen ſein müſſen; Fähigkeit zu ſicherer Überſetzung der gewöhnlichen Schriftſteller ins Deutſche und zu einer von gröberen ſprachlich⸗ſtiliſtiſchen Verſtößen freien ſchriftlichen Darſtellung in der fremden Sprache;
b. für die erſte Stufe: Für den ſchriftlichen und mündlichen Gebrauch der Sprache nicht bloß volle grammatiſche Sicherheit bei wiſſenſchaftlicher Begründung der grammatiſchen Kenntniſſe, ſondern auch umfaſſendere Vertrautheit mit dem Sprachſchatz und der Eigen⸗ tümlichkeit des Ausdrucks, ſowie eine für alle Unterrichtszwecke aus⸗ reichende Gewandtheit in deſſen Handhabung; überſichtliche Kenntnis der geſchichtlichen Entwickelung der Sprache von der altengliſchen Periode an; Kenntnis der allgemeinen Entwickelung der Literatur, verbunden mit eingehender Lektüre einiger hervorragender Schriftwerke aus früheren


