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Wettbewerb zur Erlangung von Blänen für die Errichtung eines Stadt⸗ theaters in Gießen.
Urteil des Preisgerichts.
Das Preisgericht für die Beurteilung der zu obigem Wettbewerb eingegangenen Entwürfe, beſtehend aus den Herren:
Stadtbaumeiſter Braubach, Gießen Landgerichtsdirektor Bücking, Gießen
Profeſſor Fromme, Gießen
Kommerzienrat Georgi, Gießen
Stadtbaumeiſter Gerbel, Gießen
Stadtverordneter Haubach, Gießen
Kommerzienrat Heichelheim, Gießen
Stadtbaurat Kullrich, Dortmund
Oberbürgermeiſter Regierungsbaumeiſter Mecum, Gießen Theaterdirektor Hermann Steingoetter, Gießen Bauunternehmer Winn, Gießen
trat am 18. Mai 1905 im Sitzungsſaale der Bürgermeiſterei zuſammen.
Für den verhinderten Preisrichter Kommerzienrat Heyligenſtädt, Gießen wurde als Erſatzmann Herr Stadtverordneter Schaffſtaedt gewählt, welcher die Wahl annahm und ſich ſofort an der Sitzung beteiligte.
Herr Landgerichtsdirektor Bücking erſchien infolge dienſtlicher Verhinderung etwa ½ Stunde nach Beginn.
Herr Kommerzienrat Heichelheim mußte wegen geſchäftlicher Abhaltung nach etwa zweiſtündiger Beratung die Sitzung verlaſſen.
Auf Vorſchlag des Herrn Oberbürgermeiſters Mecum wurde Herr Stadtbaurat Kullrich, Dortmund einſtimmig zum Vorſitzenden erwählt.
Es waren rechtzeitig eingegangen die Entwürfe:
I mit dem Kennwort:„Thalia“, „Zwei Welten“, III„Semper“, IV„„5ſtrahliger Stern“(gezeichnet). Bei der alsdann erfolgten Prüſung der Entwürfe iübeun auf d deren Vollſtändigkeit eun
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Farbkarte 13


