Druckschrift 
Vorlage betreffend die Entwässerung der Stadt Gießen / Mecum, Bürgermeister
Einzelbild herunterladen

ueſten 1 1 Abwiſ

e in oüſi ng der an kleine

elne na

zirke ang Stadtthe

ertfeldes

ümmenhan

es bei de te nur de die vorha maßgeben lung erga

Waſſers i duerſchnitt ſehr gro ltem Kan aſſer übe

en Geſund

erden muß ſſerſpiegel ſCohrgräbe ung

waſſer ſie

genügt es m 120 Lite ve rbrauche er genügen dt mit 25 Hektar in der Kanäl ter in de Hektar und

en.

daß in

4

aus der Waſſer liefernden Fläche in Hektar) zu multipli

tiren, was theoretiſch begründet iſt und mit den meiſten

vorliegenden Beobachtungen ziemlich gut übereinſtimmt. Die

hier angenommene Regenmenge erſcheint auf den erſten

Blick im Vergleich zu den Annahmen in anderen Städten

außerordentlich hoch; ſie wird aber vorgeſchlagen mit Rück

ſicht auf die für Gießen in der Zeit vom 3. November 1898

bis 18. October 1900 gemachten Beobachtungen, durch welche

folgende ſtärkeren Regengüſſe feſtgeſtellt wurden:

am 13. Juli 1899: 160 Liter für ein Hektar und eine Sekunde, 18 Minuten lang, 29. Juli 1000O«., 5 e 5 11 2 14. Juli 1390: 178 4 2 5 24 2 2 29. Auguſt 1899: 181 5 5 5 1 5 25. April 1899: 183 1 2, September 1899: 199 5. 5 2 4 2 5 29. Juni 1890⸗ 253 3 2 3 9 9 5 5 24. Juni 1899: 284 5, 3 5 3 1 5 20. Juni 1899: 339 2 3 4 1 20. Juni 1900: 431 5. 4 7 3

Dieſe Zuſammenſtellung dürfte die Annahme von mindeſtens 200 Liter ausreichend begründen. Man glaubte aber, daß bei der Annahme von 200 Liter menſchlicher Vorausſicht nach auch bei ſtärkeren Regengüſſen Ueber ſchwemmungen nicht eintreten werden, weil ſolche Regen güſſe in der Regel plötzlich eintreten, die Kanäle alſo leer antreffen und von kurzer Dauer ſind, wie aus vorſtehender Zuſammenſtellung erſichtlich iſt. Bei größeren Abmeſſungen der Kanäle würde auch die Ausführung an der Koſten frage ſcheitern. Von 22 deutſchen Städten, für welche die entſprechenden Zahlen vorliegen, rechnet nur Königsberg mit einer größeren Zahl, nämlich mit 203 Liter.

Der frühere Entwurf für Schwemmkanaliſation mit Regenausläſſen nahm an, daß bereits bei einer abzuführen den Regenmenge von 1,5 Liter für ein Hektar und eine Sekunde die Regenausläſſe in Wirkſamkeit treten ſollten, und daß die größte abfließende Regenmenge nicht mehr als 50 Liter betrage, was für die Altſtadt einer Niederſchlags

50. menge von 16 65 62,5 Liter entſprechen würde. In⸗ der oben erwähnten zweijährigen Beobachtungszeit ſind 29 mal Regenfälle von mehr als 80 Liter feſtgeſtellt worden, darunter 9 von mehr als 15 Minuten Dauer. Es iſt anzunehmen, daß bei der Annahme von nur 50 Liter