, ob; tion der— aumeiſt lbert ker die
nreinigt 1 ommen üü
P Regenn
vünſcht, Unſtänd müſſen
Grürden
ſte
Syj her
n ge
eſelbe in!
Meinun nden e jinnerl ohne da der Klä gering n ſie d es koml ſtadt m rniedrig nſein m ung der
zeren Le erſehen In jer regen e befürcht r Abw in. aben. d geleitet ng der! e weiter e in die e zur
eemorig etlichen? habe! dley u t auch! das Sh Schmu annten b hätig tigem Kn tanal,) überal
del
enen eige
tellendi
1' chuuns „wäll is beibe
do l '
Maße
14
es
ein
—
—
—
550
gelenkt, nachdem es, und zwar durch die Firma Merten in Berlin, zuerſt auf dem Terrain der Berliner Gewerbeausſtellung und danach auf dem Lechfelde bei Augs— burg für das dortige Truppenlager zur Anwendung gebracht iſt. In deutſchen Städten iſt das Syſtem meines Wiſſens bisher nicht eingeführt, doch ſollen einige, wie Greifswald, Allenſtein, Elbing, ſeine Einführung planen. Daß die Baukoſten bei dieſem Syſtem gering ſind, und daß der Bau in relativ kurzer Zeit und mit relativ geringen Beläſtigungen ausgeführt werden kann, iſt wohl nicht zu bezweifeln. Einen erheblichen Vorteil bietet auch im Betriebe die leichte Reinhaltung der engen Rohrkanäle. Den geringeren Baukoſten ſtehen aber die durch die künſtliche Fort— bewegung des Kanalinhalts bedingten höheren Betriebskoſten gegenüber. Für unſere Außenbezirke, in denen genügendes Gefälle und ausreichende Vorflut für die Schmutz⸗ waſſerkanäle des Trennſyſtems vorhanden ſind, kommt daher das Shone'ſche Syſtem wohl überhaupt nicht in Frage. Aber auch für unſere Altſtadt wird es von unſerem Stadtbaumeiſter, der die Lechfeld-Anlage aus eigener Anſchauung kennt, nicht für geeignet gehalten. Entſcheidend iſt für ihn, abgeſehen von der Höhe der Betriebs⸗ koſten, der Umſtand geweſen, daß in den engen Altſtadt⸗Straßen die Anlage der erforderlichen verſchiedenen unterirdiſchen Leitungen techniſchen Schwierigkeiten be⸗ gegnen würde. Dieſe Bedenken ſcheinen mir durchaus beachtenswert. Es kommt noch hinzu, daß wegen der mehrfach erörterten lokalen Verhältniſſe auch die Ab⸗ führung der Regenwäſſer zum mindeſten zeitweiſe, nämlich bei Hochwaſſer der Lahn künſtlich bewerkſtelligt werden, und daß daher die Anlage für nur zeitweiſe an ſie herantretende erhebliche Leiſtungen bemeſſen werden müßte. Ich geſtehe offen, daß ich mir auch nach Rückſprache mit Herrn Merten kein rechtes Bild davon machen kann, wie man der hierdurch ſich ergebenden techniſchen Schwierigkeiten in befriedigender Weiſe Herr werden will. Entſcheidend iſt für mich aber, daß, wie ich ſchon dar⸗ gelegt habe, bei der ſtärkeren Verſchmutzung der Regenwüſſer in den dicht bevölkerten, lebhaftem Geſchäftsverkehr dienenden Teilen der Altſtadt das Trennſyſtem für dieſelbe überhaupt nicht recht geeignet erſcheint. Ich ſehe mich daher außer ſtande, zu be— antragen, es möge zunächſt noch die genannte Firma, die einzige, welche dafür wohl in Betracht kommen könnte, um Vorlage eines Projektes nach dem Druckluft⸗Syſteme erſucht werden.
Behaudlung der Abwäſſer vor ihrer Einleitung in die Lahn.
Es werden nunmehr noch die mit dem ſchließlichen Verbleib der Schmutz⸗ wäſſer in Verbindung ſtehenden beiden Fragen zu erörtern ſein, welche Anforderungen an die künſtliche Reinigung der Schmutzwäſſer zu ſtellen, und welche Mittel anzu⸗ wenden ſind, dieſe Reinigung zu erreichen, Fragen, welche in den bis jetzt vorliegenden Gutachten kürzer behandelt oder überhaupt kaum berückſichtigt worden ſind.
Zunächſt iſt hier zu erörtern, welche Verdünnung vorausſichtlich der Inhalt der Gießener Schmutzwaſſer⸗Kanäle bei ſeinem Eintritt in die Lahn bei Niedrig⸗ Waſſer erfahren würde. Meſſungen der Menge und der Strömungsgeſchwindigkeit des Waſſers in der Lahn bei Gießen ſind bis vor kurzem nicht angeſtellt worden. Nach einer mir bekannt gewordenen Mitteilung der Königlich preußiſchen Waſſerbau⸗ Inſpektion in Diez ſollen in ungünſtigſter Jahreszeit bei Gießen 3.1 cbm Waſſer in der Lahn pro Sekunde verfügbar ſein. Zu noch etwas günſtigeren Reſultaten iſt unſer Stadtbauamt bei direkten Meſſungen gekommen, welche in den Tagen vom 19. September bis 3. Oktober d. J. bei einem Pegelſtande von+ 0.48 m bis + 0.54 m, alſo bei ſehr niedrigem Waſſerſtande, ausgeführt worden ſind. Es hat ſich bei dieſen Meſſungen ergeben, daß die verfügbare Lahnwaſſermenge unterhalb der Wieſeckmündung bei Niedrigwaſſer auf rund 4 cbm pro Sekunde geſchätzt werden kann. Die Schmutzwaſſermenge würde nach einer Berechnung unſeres Stadtbau⸗ meiſters— 50 000 Einwohner und einen Waſſerverbrauch von 120 Liter pro Kopf und Tag vorausgeſetzt— 160 Liter pro Sekunde betragen, wobei das Stunden⸗ Maximum mit ½⁄ des Tageskonſums angenommen iſt. Das Schmutzwaſſer würde alſo auch bei dieſer überaus vorſichtigen Berechnung nach ſeinem Eintritt in die Lahn eine Verdünnung von mindeſtens etwa 160:4000 oder von 1:25 erfahren. (Die Schmutzſtoffe, welche mit Regenwaſſer von den Straßen, Dächern und Grund⸗ ſtücken durch die Regenwaſſer⸗Kanäle und das Hauptſiel der Altſtadt in die Lahn gelangen würden, können hierbei wohl außer Betracht gelaſſen werden.) Die vom Stadtbauamte unterhalb der Wieſeckmündung bei Niedrigwaſſer ausgeführten Meſſ⸗


