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Auf Grund der betreffenden größten Mengen iſt die Größe einer jeden 3 ſtrecke berechnet und ſodann die Tiefe, in welcher das Schmutzwaſſer dieſelbe daß zieht, und die Waſſerſpiegellinie des Regenwaſſer⸗Abfluſſes ermittelt. Dieſe mittelungen ſind in den Berechnungstabellen, Anlagen 17—27(incl.), für jedes überſichtlich zuſammengeſtellt.
Auf den Längenprofilen, Anlagen 7—16(incl.), ſind außer den Terraim die Sielſohlenkoten, die Koten des Schmutzwaſſerſpiegels, und die Koten des R waſſerſpiegels nach vorſtehend erwähnten Berechnungen eingetragen, ferner die 6 der Siele, deren Gefälle, die Einſteigſchächte und Ventilationen, Verbindungen, zweigungen und ſonſtige in Betracht kommende Spezialbauten.
Wie aus dieſen Längenprofilen erſichtlich, liegt die Sohle der Hauptſiel der inneren Stadt im allgemeinen zwiſchen+ 154 und+ 155, im Mittel dem auf+ 154.5 m über N. N. Wie an einer früheren Stelle angegeben, liegen 8 ſämtlicher Keller über+ 156.00 und demnach 1.50 m über der Sohle der Haupf bei der gewählten Tiefenlage des Entwäſſerungsnetzes kann daher eine entſpreche Entwäſſerung auch der tieferen Stadtteile als geſichert angeſehen werden.
Wirkungsweiſe des Sielnetzes. Die Wirkungsweiſe des Sielnetzes iſt die folgende: a. bei Trockenwetter⸗Abfluß und Lahnwaſſerſtänden bis + 2.50 m L. P.
Bei niedrigen Waſſerſtänden in der Lahn, d. h. bis zu+ 1.50 m Pegel, herrſcht freie Vorflut. Sämtliche Schmutzwäſſer des unteren Syſt fließen durch das Hauptauslaßſiel nach der unteren Ausmündung ab. Schmutzwaſſer des Abfangſiels VII des oberen Syſtems wird bei der! einigung des Stadtbaches mit der Wieſeck in das Hauptauslaßſiel eingelit das Schmutzwaſſer des Hauptſiels VI wird durch die Hauptſiele Ic und dem unteren Syſtem und demnach dem Hauptauslaßſiel zugeführt.
Steigt das Waſſer an der Ausmündung über+ 1.50 m am W ſo kann zunächſt durch Einleitung von Spülwaſſer aus der oberen? durch das Eingerinne und den Ringgraben der Abfluß im Sielnetz er werden, um eine ſchädliche Einwirkung des Rückſtaues zu verhüten.
Steigt das Waſſer weſentlich über+ 1.50 m, ſo muß zur künſtlu Vorflut gegriffen werden durch Inbetriebſetzung der an der Ausmünde vorzuſehenden Pumpen.
b. Bei Regen⸗Niederſchlägen und Lahnwaſſerſtänden und + 2.50 m am Pegel. Tritt bei Waſſerſtänden der Lahn unter+ 2.50 m am Pegel Ra— ein, ſo wird der Abfluß des Sielnetzes zunächſt bis zur maximalen ¹ leitungsfähigkeit des Hauptauslaßſieles 11750 Liter pro Sekunde) nach unteren Ausmündung abgeleitet, d. h. bis zu 2 Liter pro Hektar und Sekut des Entwäſſerungsgebietes von 676 Hektar, eden unter Einſchluß des ſüdd lichen Erweiterungsgebietes im Klingelbachthale bis zu durchſchnittlich 1.4( pro Hektar und Sekunde oder bis zu einer ungefähr dreifachen Verdünm des Schmutzwaſſers. Nimmt der Regen weiter zu, ſo würden zunächſt Entwäſſerungsgebiete VI des oberen Syſtems ausgeſchaltet und bei weit Zunahme die Gebiete VII und VIII ausgeſchaltet und deren Regenmen durch ihre Not⸗ bezw. Regenausläſſe in die Lahn abgeleitet werden.
Dann würde nur das untere Gebiet durch das Hauptauslaßſiel 1 wäſſert. Deſſen Ableitungsfähigkeit von 1350 Liter entſpricht einem Abi von 4.5 Liter pro Hektar und Sekunde der 301 Hektar meſſenden Flä und die Verdünnung des Schmutzwaſſers durch Regenwaſſer wäre uß ſolchen Verhältniſſen eine neunfache.
Bei weiterer Zunahme des Regens würde zunächſt Hauptſiel II dul den Regenauslaß unterhalb der Lahnbrücke nach der Lahn entlaſtet und! fortdauernder Zunahme des Regens fände eine Entlaſtung des Hauptſieles 81 an der Frankfurterſtraße nach der Wieſeck und ſodann des Hauptſieles an der Aliceſtraße ebenfalls nach der Wieſeck ſtatt. Schließlich würde! in der Bleichſtraße gelegene Notauslaß des Hauptſieles VII nach der Wiñ in Wirkſamkeit treten, jedoch erſt nach weiterem Ausbau des dem Hau


