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4. Der Gieß'ner Burſch vom echten Schrot, kein fader Modegeck, liebt ſeine Farbe blau⸗rot⸗gold, ein Studio friſch und keck. Gar mancher ſchon hats ausprobiert, denkt all ſein Lebtag dran,:, was man für ſcharfe Klingen führt zu Gießen an der Lahn!:“
5. So leb'’ dein Bild, o Muſenſtadt, in unſrem Herzen fort als freien Wiſſens freie Stadt und frohen Treibens Hort. Drum, wer zu Gießen Burſch geweſt, der ſtoße mit mir an::;:„Es leb das alte feuchte Neſt, mein Gießen an der Lahn!“
5. Xura academica.
1. Freunde, trinkt in vollen Zügen muſenſtädtſchen Gerſten⸗ ſaft, allen Ganzen zu genügen, wächſt uns wieder Rieſenkraft. Nimmer weichen wir im Streite, ſtehet uns als Helfer da leicht beſchwingte, kampfbereite Xura academica, leichtbe⸗ ſchwingte, kampfbereite Xura academica!
2. All zerſtreut in deutſchen Landen waren wir zur Ferienzeit, jener ſtak in Bücherbanden, dieſer trat die Straßen breit. Laufkur, Luftkur, Bäder, Wäſſer, Sommerſpritzen fern und nah;“ ſtärkten wohl, doch ſtärket beſſer Xura acade- micCa. ,:
3. Aura iſt kein Moſchusdüftchen, wie's der Schwung im Sacktuch trägt, iſt kein ſäuſelnd Zephirlüftchen, das ſich koſend um dich legt. Aura iſt ein Wirbelwehen, frohſten Treibens anima,:,: drin ſich Geiſt und Jugend drehen, Aura acade⸗ miCa.„,:
4. Luft und Licht, des Lebens Sonnen, wirft ſie keck durchs Drahtgeſtell auf den ſchwarzen Weisheitsbronnen, jüngt am Brett den Wiſſensquell. Strömt der Boden Zauberſäfte, ſtehen Geiſter helfend da?:, Eine nur leiht Wunderkräfte: Xura academica.:,:
5. Der Philiſter läßt ſich tragen in der Muſenſtadt Bereich, und ein Zauber ſonder Sagen ſtrahlt von Mädchen liebebleich. Küßteſt du der Jungfrau Wangen, daß ein Wandel hier geſchah,:,: daß ſie liebeglühend prangen, Aura academica?:;


