3. Wenn Einer vor Schulden nicht kann bleiben zu Hauſe, ſo geht er in's Wirthshaus und ſetzt ſich zum Schmauſe; er ſetzt ſich zum Braunen und thut, was er kann,— und wer ihn da fordert, der kommt übel an.
4. Unſer Herrgott muß endlich wohl ſelber d'rüber lachen, was die Menſchen für närriſche Sachen thun machen; planiren, plattiren, plattiren, planiren; und am Ende, da thun ſie noch gar appelliren.
5. Bei der erſten Halben, da iſt's mäuschenſtille, weil Keiner mit einer was anfangen wille; die zweite iſt kritiſch, die dritte muß ziegen, bei der vierten giebt's Schläg', daß die Haar' davon fliegen.
6. Wenn ich einſt ſterbe, ſo laßt mich begraben, nicht unter den Kirchhof, nicht über den Schragen; hinunter in'n Keller, wohl unter das Faß! lieg' gar nicht gern trocken, lieg' allweil gern naß.
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7. Auf meinem Graͤbſteine, da könnt ihr einſt leſen, was ich für ein närriſcher Kauz bin geweſen, beſtändig betrunken, zuweilen ein Narr, doch ein ehrlicher Kerl, und das Letzte iſt wahr!
VII.
Wir ſind nicht mehr am erſten Glas; drum denken wir gern an dies und das, was rauſchet und was brauſet. So denken wir an den wilden Wald, darin die Stürme ſauſen; wir hören, wie das Jagdhorn ſchallt, die Roſſ' und Hunde brauſen, und wie der Hirſch durchs Waſſer ſetzt, die Fluten rauſchen und wallen, und wie der Jäger ruft und hetzt, die Schüſſe ſchmetternd fallen, die Schüſſe ſchmetternd fallen.
Wir ſind nicht mehr ꝛc.
2. So denken wir an das wilde Meer und hören die Wogen brauſen; die Donner rollen drüber her, die Wirbel⸗ winde ſauſen. Hal! wie das Schifflein ſchwankt und dröhnt, wie Maſt und Stange ſplittern, und wie der Nothſchuß dumpf ertönt, die Schiffer fluchen und zittern!
Wir ſind nicht mehr ꝛc.


