4. Da ſchreibt mit finſterm Amtsgeſicht der eine Relationen, der andere ſeufzt beim Unterricht, und der macht Rezenſionen, der ſchilt die ſündge Seele aus und der flickt ihr verfallnes haus. O jerum etc.
5. Allein das rechte Burſchenherz kann nimmermehr erkalten; im Ernſte wird, wie hier im Scherz, der rechte Sinn ſtets walten; die alte Schale nur iſt fern, geblieben iſt uns doch der Kern, und den laßt feſt uns halten. O jerum etc.
6. Drum Freunde!l reichet euch die hand, damit es ſich erneue, der alten Freundſchaft heiliges Band, das alte Band der Treue. Klingt an und hebt die Gläſer hoch, die alten Burſchen leben noch, noch lebt die alte Treue. O jerum etc. Eug. höfling. 1825.
50, O—— du wunderſchönes Neſt! Singweiſe: O Straßburg.
1. O——, o—— du wunderſchönes Reſt! Darinnen ich vor Zeiten einmal Student geweſt.
2. Ein flotter, ein forſcher, ein wackrer Kamerad, der ſein Candesbruderleben gar ſehr genoſſen hat.
3. Der Vater, der Vater ſchrieb:„Söhnlein, komm nach Haus! Du wirſt mir ganz verwildert in dem Studentenbraus.“ 4. Du ſaufſt viel, du paukſt viel, du wirſt ein Lump am End''; du darfſt nicht länger bleiben zu——— Student.“ 5. Die Mutter, die Mutter nahm Seder und Papier:
„Mein Sohn, leg ab die bunte Mütz' und komm nach haus zu mir!“
6. Su hauſe, zu hauſe iſt ein Dachkämmerlein, da kannſt du fein ſtudieren aus Büchern groß und klein.“
7. Und hab' ich ſtudieret wohl über Jahr und Tag, ſo ſteig' ich ins Examen im Schlot und ſchwarzen Frack.
8. Und hab' ich ſtudieret wohl über Tag und Jahr, dann führ' ich mein Seinsliebchen zum heiligen Traualtar.
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