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Darmstädter Liederbuch : herausgegeben anläßlich des 45-jährigen Stiftungsfestes, S.S. 27
Entstehung
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3. Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutſche Vaterland! Danach laßt uns alle ſtreben brüderlich mit herz und hand! Einigkeit und Recht und Freiheit ſind des Glückes Unterpfand. Blüh im Glanze deines Glückes, blühe, deutſches Daterland!

Hoffmann von Fallersleben. 1841.

27. Drei Klünge. Weiſe von heinrich Seidel.

1. Drei Klänge ſind's, ſie tönen hold und rein, voll Harmonie durch unſer Burſchenleben, drei Klänge ſind's die uns wie goldner Wein zu frohem Schlag das freie herz erheben; ſie will ich preiſen noch mit grauem haar, bis mich der Tod ins Dunkel zieht hernieder: Der Schläger Rlang, der Gläſer Klang, den Klang der Lieder, ſie will ich preiſen nun und immerdar!

2. Des Schlägers Klang, er tönt ſo ſcharf und kühn, für Burſchenehre blitzet ſeine Klinge; beim Gläſerklang ſo froh die herzen glühn, trägt ſie empor des Weines Geiſter⸗ ſchwinge. Der Lieder Klang hebt ſich zum himmel auf, im Preis des Edlen, Guten, Hohen, Schönen; der Freiheit Lied, der Liebe Lied es ſoll ertönen mit goldenem Schall durch unſern Lebenslauf.

3. Drei Klänge ſind's von ganz beſond'rer Urt, ſie dünken uns die herrlichſten von allen, darum, ihr Brüder, laſſet frohgeſchart das Jubellied zu ihrem Ruhm erſchallen. Auf, nehmt das Glas mit goldnem Wein zur hand und ruft es laut nach alter deutſcher Weiſe: Das Schwert zum Schutz, das Glas zum Wohl, das Lied auf Preiſe fürs ſchöne große deutſche Vaterland!

28. Dolkslied. Eigene Weiſe.

1. Ein frohes herz voll' Lieb und Luſt, an Liedern reich und Sangesluſt, wie pocht es unterm dürren Flaus. l: Sing ſang, und kling klang, es zog ein Burſch hinaus.:]

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