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- ſind nicht mehr am erſten Glas; drum denken wir gern an dies und das, was rauſchet und was brauſet. So denken wir an den wilden Wald, darin die Stürme ſauſen; wir hören, wie das Jagdhorn ſchallt, die Roſſ' und Kunde brauſen, und wie der Hirſch durch’'s Waſſer ſetzt, die Sluten rauſchen und wallen, und wie der Jäger ruft und hetzt, die Schüſſe ſchmetternd fallen, die Schüſſe ſchmetternd fallen. Wir ꝛc.
2. So denken wir an das wilde Meer, und hören die Wogen brauſen; die Donner rollen drüber her, die Wirbel⸗ winde ſauſen. ſal wie das Schifflein ſchwankt und dröhnt, wie Maſt und Stange ſplittern, und wie der Nothſchuß dumpf ertönt, die Schiffer fluchen und zittern! Wir find nicht mehr ꝛc.
3. So denken wir an die wilde Schlacht, da fechten die deutſchen Männer; das Schwert erklirrt, die Lanze kracht, es ſchnauben die muthigen Renner. Mit Trommelwirbel, Trom⸗ petenſchall, ſo zieht das Heer zum Sturme, hinſtürzet vom Kanonenknall die Mauer ſammt dem Thurme. Wir ſind ꝛc.
4. So denken wir an den jüngſten Tag, und hören Poſaunen ſchallen; die Gräber ſpringen vom Donnerſchlag, die Sterne vom Himmel fallen. Es brauſt die offne Höllen⸗ kluft mit wildem Slammenmeere, und oben in der goldnen Luft, da jauchzen die ſeligen Chöre. Wir ſind nicht mehr ꝛc.
5. Und nach dem Wald und der wilden Jagd, nach Sturm und Wellenſchlage, und nach der deutſchen Männer Schlacht und nach dem jüngſten Tage: ſo denken wir an uns ſelber noch, an unſer ſtürmiſch Singen, an unſer Jubeln und Lebe⸗ hoch, an unſer Becherklingen. Wir ſind nicht mehr ꝛc.
C. Uhland.


