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H ſinget und trinket den köſtlichen Trank! Auf, ſinget
und bringet der Sreud' euren Dank! Trinkt, vornehme Sünder, aus Gold euren Wein, wir freuen uns nicht minder bei'm Bierkrug von Stein. Juvivallerallerallera! bei’'m Bier⸗ krug von Stein.
2. Aus goldnen Pokalen trank Rom ſeinen wein, bei feſt⸗ lichen Mahlen des Siegs ſich zu freu'n, der Deutſche der Gerſte weit edleren Saft, war dafür der Erſte an Muth und an Kraft.
3. HNoch ſchnarchten Rom's Krieger, beſieget vom Wein, noch wähnten ſie, Sieger der Deutſchen zu ſein: da ſtürmten wie Wetter, wie Wirbel im Meer, des Vaterlands Retter, Teut's Söhne, daher.
4. Im Ooſten erblinkte der Morgenſtern ſchön, ſein Slammen, es winkte in's Schlachtfeld zu gehen: da ſchwangen die Mannen im fürſtlichen Rath ihr Trinkhorn zuſammen der trefflichen That.
5. Vom Schlachtfeld erſchallte das Jammergeſchrei, und Römerblut wallte in Strömen herbei; da hatten Rom's Krieger den blutigen Lohn, und Hermann, der Sieger, zog jubelnd davon.
6. Da konnte Rom's Kaiſer des Siegs ſich nicht freu'n, er weinte ſich heiſer und klagte bei'm Wein; doch höher nun ſchwangen die Mannen in Sried’ ihr Trinkhorn und ſangen der Sreiheit ein Lied. Cext im Roſtocker Liederbuch. 1808.
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7. Das Feuerlied.
2 Seuer ward der Geiſt geſchaffen, drum ſchenkt mir
ſüßes Seuer ein! Die Luſt der Lieder und der Waffen, die Luſt der Liebe ſchenkt mir ein,: der Trauben ſüßes Sonnen⸗ blut, das Wunder glaubt und Wunder thut!:


