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Die Gießener Universitäts-Frauenklinik einst und jetzt / von Erich Opitz
Entstehung
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18 Erich Opitz.

zu unterstützen haben. Mit Ausnahme des Oberarztes wechseln die Herren in regelmäßigem Turnus alle halbe Jahre, so daß der Durch- gang durch sämtliche Abteilungen der Klinik mindestens 2 ½ Jahre erfordert. Der Assistenzarzt für die konservative Station ist zurzeit, da eine solche noch nicht getrennt geführt werden kann, als Röntgen- assistent beschäftigt.

Von weiteren Hilfskräften steht zur Verfügung: eine Laborantin, die im Laboratorium die histologischen Arbeiten, Urinuntersuchungen, Anfertigung von Photogrammen usw. besorgt.

Auf der Röntgenstation ist eine Assistentin und eine Schülerin beschäftigt.

Die Kranken- und Wochenpflege versehen 1 Ober- schwester und 15 Schwestern, die dem hessischen Alice-Frauenverein vom Roten Kreuz angehören. Sie werden unterstützt durch die je- weils in der Klinik unterrichteten Hebammenschülerinnen und Wochenpflegeschülerinnen, die allerdings hauptsächlich auf der Wochen- und Kinderstation und nur aushilfsweise auf der gynäko- logischen Abteilung beschäftigt werden.

Für den Kreißsaal sind zwei Hebammen angestellt, die ab- wechselnd 24 Stunden Dienst und 24 Stunden frei haben.

Für die Wäsche ist eine besondere Wäschebeschließerin an- gestellt, welche die Wäsche für die Waschanstalt vorzubereiten und die Ausbesserung zu besorgen hat. Sie führt zugleich die Aufsicht über die Hausschwangeren.

Von unterem Dienstpersonal sind vorhanden: ein Pförtner, ein Laboratoriumsdiener, vier Dienstmädchen, von denen eines für die Assistenten- und das Praktikantenzimmer, die drei anderen für die Privatstation zu sorgen haben. Die Reinigung der Klinik wird im wesentlichen durch die Hausschwangeren unter Leitung der Wäschebeschließerin besorgt.

Die umfangreichen Verwaltungsgeschäfte werden von einem besonders angestellten Verwalter besorgt, der zugleich für die medi- zinische und für die Hautklinik tätig ist und dem eine Reihe von Hilfskräften zur Verfügung steht.

Die Einrichtungen der Klinik gleichen wohl im wesentlichen denen der übrigen größeren Frauenkliniken. Nur in einem Punkte dürfte sie wohl von den meisten anderen Kliniken abweichen und das ist die Einrichtung einer besonderen Station für die Neugeborenen, auf der drei Schwestern und verschiedene Hilfs-