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Festlieder zum 25jährigen Stiftungsfest der Verbindung katholischer deutscher Studenten "Hasso-Rhenania" in Gießen : 17. bis 20. Juni 1908
Entstehung
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Ich und nichts

Gaſſen, 1 faſſen. mir die hs

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Jöpfen, laſt und hſchau,

jedem mir am ſtimmte der filia

Kreiſe, Doch , und

Bier!

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Und als ſie geſeſſen ſchon lange Zeit beim Bier! Da fragt einer liſtig und grundgeſcheit: Sagt mir! Wer löſet das Rätſel des Namens der Stadt, wer ſagt die Bedeutung, wer weiß mir hier Rat? Juchhe, juchhe, juchhe! Ich möcht's gerne hören und ſeh'n.

3. Da tat der eine'nen kräftigen Zug vom Bier! Und redete lange und ſprach auch gar klug: Glaubt mir! Von Gunniſer Mark, Göns, Gunnesheim kann einzig der Name des Ortes nur ſein. Juchhe, juchhe, juchhe! Iſt das nicht recht und ſchön?

4. Mein lieber Kollege, ſprach der Geograph beim Bier: Ihr Studium in Ehren, doch richtiger traf dünkt mir! Der Gießen vom Münden der Wieſeck beſtimmt, ſeit Alters das Bäch lein ſein Ende hier nimmt. Juchhe, juchhe, juchhe! So konnt' es allein nur geſcheh'n.

5. Der Dritte lacht ſpöttiſch und greifet zum Krug beim Bier!Aus eurem Gerede da werd' ich nicht klug glaubt mir! Gar oft gießt in Strömen der Regen herab, nichts anders dem Orte den Namen hier gab. Juchhe, juchhe, juchhe! Ihr könnt es ja ſelber oft ſeh'n.

6. In Ehren, ihr Herren der Wiſſenſchaft beim Bier! Der

Studio beſcheiden und doch mit Kraft, ſagt hier: Seit Jahren hier hinter die Binde viel gießen die Herren Studenten, das konnt ihr doch wiſſen. Juchhe, juchhe, juchhe! So konnt nur der Name erſtehn.

7. Da lachten ſie alle und huben das Glas voll Bier! Herr Studio wahrhaftig, das dünket uns was um vier!

Drum wollen zu Ehren und Frommen von Gießen den letz ten 5 F nun hinter die Binde wir gießen. Juchhe, juchhe, juchhe! Mög's immer feuchtfröhlich beſteh'n! A. H. Ledroit.

KI

XVII.

Weund wir durch die Straßen ziehen, recht wie Burſch in Saus und Braus, ſchauen Augen, blau und graue, ſchwarz und braun aus manchem Haus; und ich laß die Blicke ſchweifen durch die Fenſter hin und her, faſt als wollt ich eine ſuchen,: die mir die Allerliebſte wär.

Und doch weiß ich, daß die eine wohnt viel Meilen weit von mir, und⸗doch kann ich's Schaun nicht laſſen nach den ſchmucken Jungfern hier. Liebchen, woll' dich nicht betrüben, wenn dir eins die Kunde bringt, und daß dich's nicht überraſche, , dieſes Lied der Wandrer ſingt: