ein; die wollen 1 N
i. Vom Meer!
unßre
meinen
Id' und
Becher ündchen kühnern Schenkt tein!
tzt be⸗
r Liebe
9—
3. Ein Herz, im Kampf und Streit bewährt bei ſtrengem Schickſalswalten, ein freies Herz iſt Goldes wert, das müßt ihr feſt erhalten. Vergänglich iſt des Lebens Glück, drum pflückt in jedem Augenblick:, euch einen friſchen Strauß! Trinkt aus!:„.
4. Jetzt ſind die Gläſer alle leer; füllt ſie noch einmal wieder!
Es wogt im Herzen hoch und hehr— wir ſind ja alle Brüder, von einer Flamme angefacht— dem deutſchen Volke ſei's ge
bracht,:„ auf daß es glücklich ſei und frei!„. CIIITIi
Xl. Mel.: Sind wir vereint zur guten Stunde. Reicht von der Wand mir dort hernieder die alte Mütze und das Band, der Hochklang deutſcher Burſchenlieder dringt mir ans Ohr, gar wohlbekannt. Wohlan, ich komme, teure Brüder, zu euch iſt mir kein Weg zu weit; der treu'ſten Freundſchaft treu'ſte Hüter, wenn ihr mich ruft, bin ich bereit.
2. Von fern die alten Freunde grüßen, da ſtrahlt das Aug', da lacht das Herz; der Jugend Tage zieh'n die ſüßen, auf's neu heran mit Luſt und Scherz. Die froh'ſten Stunden tauchen wieder empor aus der Vergeſſenheit, und Gläſerklang und Bur⸗ ſchenlieder erklingen wie in alter Zeit.
3. Die alte Fahne ſeh' ich wehen, der ich als Burſche Treue ſchwor; doch alle nicht mehr ſie umſtehen, die einſt ſie hielten hoch empor. Manch einen hat der Tod gerufen nach ſeinem ew'gen Heimatort, die Freundſchaft aber, die ſie ſchufen, in unſern Herzen lebt ſie fort.
4. Das iſt's, was Alt und Jung verbindet ſo feſt in unſerm ſchönen Bund, daß Freundestreu' nicht eher ſchwindet, bis ſtill das Herz, bis tot der Mund. Doch länger als des Freundes Leben erglänze unſ'rer Liebe Schein; wem wir den Bruderkuß gegeben, der ſoll uns ewig Bruder ſein!
5. Das war kein Traum, kein leeres Schwärmen, nicht blos der Jugend tolle Luſt, für was ſich ſpät noch kann erwärmen das Herz in ernſter Männer Bruſt. Nein, echt wie Gold war, ſtark wie Eiſen, die Freundſchaft, die uns einſt verband; was Lieb' und Treue dort geheißen, hat heut' und immerdar Beſtand.
6. Wohl iſt für uns vorbei für immer die ſchöne, ſtolze Burſchenzeit; doch birgt das Herz noch tief den Schimmer der alten Burſchenherrlichkeit. Des Lebens Laſt drückt' uns nicht nieder, froh blieb das Herz, der Mut blieb frei, und ſchallt der Klang der Burſchenlieder, ſind alsbald wieder wir dabei.


