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7. Drum reich' ich euch die Hand aufs neue, nehmt wieder mich in eu're Reih'n; ich will in alter Lieb und Treue wie einſt mals euer Bruder ſein. Nun hebt die Gläſer, laßt ſie klingen, ſtoßt an, ihr Brüder all, mit mir, heut ſoll der Ruf zum Himmel dringen:„Haſſo⸗Rhenania ſei's Panier!“
Dr. H. Gaſſert, A. H. Hercyniae, Freiburg. AMENNE'
XlIl.
— alte Burſchenherrlichkeit! wohin biſt du verſchwunden? Nie — kehrſt du wieder, gold'ne Zeit, ſo froh und ungebunden! Vergebens ſpähe ich umher, ich finde deine Spur nicht mehr. O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum!
2. Den Burſchenhut bedeckt der Staub, es ſank der Flaus in Trümmer, der Schläger ward des Roſtes Raub, erblichen iſt ſein Schimmer; verklungen der Kommersgeſang, verhallt Rapier und Sporenklang. O jerum etc.
3. Wo ſind ſie, die vom breiten Stein nicht wankten und nicht wichen, die ohne Spieß bei Scherz und Wein den Herrn der Erde glichen? Sie zogen mit geſenktem Blick in das Philiſterland zurück. O ſerum etc.
1. Da ſchreibt mit finſterm Angeſicht der eine Relationen, der and're ſeufzt beim Unterricht, und der macht Rezenſionen; der ſchilt die ſünd'ge Seele aus und der flickt ihr verfall’nes Haus. O ſerum etc.
5. Allein das rechte Burſchenherz kann nimmermehr erkalten; im Ernſte wird, wie hier im Scherz, der rechte Sinn ſtets walten; die alte Schale nur iſt fern, geblieben iſt uns doch der Kern, und den laßt feſt uns halten. O jerum etc.
6. Drum, Freunde! reichet euch die Hand, damit es ſich er neue, der alten Freundſchaft heil'ges Band, das alte Band der Treue. Stoßt an und hebt die Gläſer hoch, die alten Burſchen leben noch, noch lebt die alte Treue! O jerum etc.
2EDEWIN
XIII. Mel.; Strömt herbei dc. Laßt⸗ ihr buntbemützten Scharen ſchallen euern Feſtgeſang, aus dem Liede der Scholaren töne laut der Freiheit Klang. Singet deutſcher Art zum Preiſe drum ein rechtes Burſchenlied, „ durch deſſ' Wort und durch deſſ' Weiſe friſch der Hauch der Freiheit zieht!:„


